Sicherheitslücken bei Smartwatch für Kinder

Eigentlich sollen Smartwatches Kinder schützen und einen Einstieg in die digitale Welt ermöglichen. Mit ihnen können Standorte überprüft und Textnachrichten mit ausgewählten Kontakten geschrieben werden. Aber sie haben auch Sicherheitslücken.

Ein Team der Technischen Universität (TU) Darmstadt hat bei der weit verbreiteten Kinder-Smartwatch des Herstellers Xplora gravierende Sicherheitslücken entdeckt. Das Problem: Mit wenigen Handgriffen können Fremde auf Chats, Sprachnachrichten und Fotos zugreifen und sogar einen falschen Standort vorgaukeln. Im schlimmsten Fall können Nachrichten so aussehen, als würden sie direkt vom Kind kommen.

Der Hersteller hat bereits nachgebessert, ein großes Sicherheits-Update soll noch in diesem Monat kommen. Und das sollten Eltern auf jeden Fall installieren, rät die TU.

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00:39 Min.|02.01.26|Helene Wilke

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