
Stand: 02.01.2026 12:42 Uhr
Eine Sturmflut hat am Donnerstagabend Teile des Hafens auf Norderney überflutet. Der Fährverkehr wurde teilweise eingestellt. Zahlreiche Urlauber auf der Insel mussten umplanen.
Das Wasser drückte über die Kaimauern, mehrere Bereiche des Hafengebietes standen unter Wasser. Der Fährverkehr der Reederei „Meine Fähre“ zwischen Norderney und Norddeich wurde am Neujahrstag eingestellt, viele Urlauber kamen nicht wie geplant von der Insel weg. Sie konnten jedoch auf Fähren der Reederei „Norden-Frisia“ ausweichen, die durchgängig verkehrten und auch heute planmäßig fahren. Reisende der Reederei „Meine Fähre“ sollten sich laut Polizeisprecher vorab online über den aktuellen Fahrplan informieren.

Auf den Straßen kann es heute glatt sein durch Schnee und überfrierende Nässe. In ganz Norddeutschland kam es bereits zu zahlreichen Unfällen.
Sturmflut auch in Wilhelmshaven und Cuxhaven
Auch in Wilhelmshaven und Cuxhaven erreichte das Hochwasser Sturmflutniveau. Dort wurden Parkflächen und Gehwege überschwemmt. In Wilhelmshaven rät die Feuerwehr Autofahrern, Parkplätze am und rund um den Hafen vorerst zu meiden, bis sich die Wetterlage entspannt. Nach Angaben des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) lag der Wasserstand an der nordfriesischen Küste und im Elbegebiet zwischen 1,5 und 2 Metern über dem mittleren Hochwasser. In Ostfriesland sowie am Pegel Wilhelm-Kaisen-Brücke in Bremen blieb der Wasserstand unter der Sturmflutmarke. Das Bremer Lagezentrum sprach von leicht erhöhten Wasserständen.
Keine größeren Schäden – Sturm hält an
Größere Schäden wurden in der Nacht auf Freitag nicht gemeldet. Im Laufe des Tages wird weiterhin mit Hochwasser gerechnet, eine weitere Sturmflut sagte das BSH jedoch nicht voraus. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet an der Nordsee weiterhin stürmisches Wetter mit Böen von bis zu 100 Kilometern pro Stunde.
12:29 Uhr
Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version des Artikels hieß es, der Fährverkehr von und nach Norderney sei eingestellt worden. Tatsächlich stellte jedoch nur eine Reederei ihren Betrieb ein. Wir haben die entsprechenden Stellen korrigiert und bitten um Entschuldigung.

Auf den Straßen kann es heute glatt sein durch Schnee und überfrierende Nässe. In ganz Norddeutschland kam es bereits zu zahlreichen Unfällen.

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Dieses Thema im Programm:
NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 02.01.2026 | 07:00 Uhr