Stöffche-Ausschank

Die Top Ten der Apfelweinlokale in Frankfurt

Aktualisiert am 02.01.2026 – 12:44 UhrLesedauer: 4 Min.

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Apfelweinglas (Symbolbild): Der Frühlingsanfang in Frankfurt lädt zu gemeinsamen Bembeln ein. (Quelle: blickwinkel/imago-images-bilder)

Was wäre Frankfurt ohne seine Ebbelwoi-Kneipen? t-online zeigt Ihnen, wo man dem „Stöffche“ am besten auf die Genuss-Spur kommt.

Die einen sind begeistert, die anderen rümpfen eher die Nase. Beim Apfelwein in Frankfurt scheiden sich offenbar die Geister. Fest steht: Wer nicht probiert hat, kann auch nicht mitreden. Doch wo gibt es eigentlich den besten Ebbelwoi in der Stadt am Main? Wir haben für Sie die zehn besten und alteigesessenen Apfelweinlokale aufgelistet.

Gegründet im Jahre 1849, gehört die „Atschel“ zu den ältesten Apfelweinlokalen Sachsenhausens. Sie wissen nicht, was eine Atschel ist? Kein Problem – selbst viele eingefleischte Hessen wissen nicht, dass sich hinter diesem Begriff die Vogelart Elster verbirgt. Macht auch nichts, dafür gibt hier erstklassigen Apfelwein und regionale Spezialitäten. In dem Ambiente mit apfelweintypisch langen Tischen und Bänken kann man hier Bioforelle aus dem Taunus oder den typischen „Handkäs‘ mit Musik“ genießen.

Der Ebbelwoi, aus Früchten von Streuobstwiesen des Maintals, in Wetterau, Taunus und Odenwald gekeltert, kann man im 5er- bis 16er-Bembel bestellen – das Gerippte im typischen 0,3-Liter-Format kostet moderate 2,20 Euro. Dieser lässt sich auch gemütlich im Garten der „Atschel“ genießen, wo man an den langen Biertischen schnell auf neue Bekanntschaften stößt.

Schon seit dem 16. Jahrhundert steht das Gasthaus in Bornheim, welches 1893 von Familie Solzer erworben wurde und mittlerweile in fünfter Generation als Apfelweinwirtschaft betrieben wird. Diese Tradition spürt man in jeder Ecke des Lokals: In uriger Atmosphäre treffen sich alteingesessene Bernemer und Frankfurt-Neulinge zum Fußballschauen und Äpplertrinken. Die Auswahl der Speisen ist typisch für Apfelweinwirtschaften. Besonders zu empfehlen sind der hessische Spundekäs‘, der als „Schneegestöber“ serviert wird, und die klassische Haxe.

Der Äpfelwoi ist selbst gekeltert und wird in allen gängigen Größen serviert. 2,50 Euro kostet ein 0,3-Liter-Schoppe. Besonderer Clou: Das Lokal betreibt einen überdachten Innenbereich, wo es sich auch im Winter gemütlich sitzen lässt, sowie eine gemütliche Außenterrasse.

Ein echter Frankfurter „trinkt“ sein Stöffche nicht, er „petzt“ seinen Schoppe. Und petzen kann man in der „Stalburg“ ausgezeichnet: Zum Stalburgtheater gehörend, kann man hier in einem großen Garten klassisches Schnitzel und Frankfurter Grie Soß schlemmen. Bestellt wird bei warmem Wetter von draußen durch ein Fenster am Tresen. Wer es einfach und unkompliziert möchte, ist hier genau richtig. Das gilt auch für den Eppelwoi – der kommt in allen gängigen Bembelgrößen und mit um die 2 Euro pro 0,3 Liter besonders günstig daher.