Einige Verantwortliche des Nürnberger Flughafens dürften schon kurz vor dem Jahreswechsel in Stimmung gewesen sein, die Korken knallen zu lassen. Der Grund dafür ist, dass der Albrecht Dürer Flughafen am letzten Tag des Jahres den insgesamt 4,5-millionsten Fluggast 2025 begrüßte, wie die Verantwortlichen des Flughafens mitgeteilt haben. Damit wurde nicht nur eine runde Marke erreicht, sondern auch der bisherige Rekord aus dem Jahr 2018 geknackt, was Passagiere in einem Jahr angeht. Dieser hatte bisher bei 4.466.864 Menschen gelegen und konnte auch im Vor-Corona-Jahr 2019 nicht wiederholt werden.

Im Vergleich zu 2024 bedeuten die über 4,5 Millionen Passagiere ein Wachstum von zwölf Prozent. Der Geschäftsführer des Flughafens, Doktor Michael Hupe, wird vom Unternehmen damit zitiert, dass sich die Verantwortlichen angesichts dieser Zahlen in ihrer Strategie bestätigt fühlten. Außerdem hebt er einen Grund für dieses Wachstum hervor: „Insbesondere unsere Vertriebsaktivitäten bei touristischen und Low-Cost-Airlines haben dazu beigetragen, das Flugangebot für die Einwohner der Metropolregion zu verbessern und den Incoming-Tourismus in die Region weiter zu stärken.“

4,5 Millionen Fluggäste in Nürnberg: Ehrung und Gutschein für zwei Passagiere

Anlässlich der erreichten Marke wurden gleich zwei Gäste feierlich begrüßt. Eine Frau und ein Mann aus der Nähe von Erlangen, die für den Jahreswechsel mit dem Flug XR563 nach Gran Canaria reisten, wurden von mehreren Verantwortlichen nach dem Check-in in Empfang genommen. Sie bekamen einen Gutschein überreicht, der es Ihnen ermöglicht, die Dürer Lounge des Flughafens für 4,5 Jahre kostenlos zu nutzen.

Für das Jahr 2026 könnte ein neuerlicher Rekord nicht unwahrscheinlich sein, wenn die Erwartungen der Betreiber erfüllt werden. „Die Prognosen deuten auf eine weiterhin positive Verkehrsentwicklung hin. Zusätzlich zum Kapazitätsausbau auf vielen Bestandsstrecken werden neue Ziele wie Beirut, Bodrum und Rabat aufgenommen“, so Hupe laut Mitteilung. Welche neuen Ziele 2026 angeflogen werden, hatten die Verantwortlichen bereits im Dezember mit der Veröffentlichung des Sommerflugplans bekannt gegeben.

  • Thomas Jensen

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