Szene aus „Der Phönizische Meisterstreich“ von Wes Anderson Foto: Courtesy of TPS Productions/Focus Features © 2025 All Rights Reserved.

Prime Video veranstaltet seine erste 99-Cent-Aktion des neuen Jahres. DIGITAL FERNSEHEN stellt ausgewählte Film-Highlights vor.

Wes Anderson ist inzwischen ein recht umstrittener Name. Der Regisseur gehört weiterhin zu den wohl bekanntesten und stilprägendsten Filmemachern der Gegenwart. Seine kleinteilig und detailverliebt arrangierten, oft symmetrischen Bildwelten genießen längst Kultstatus. Nichtsdestotrotz konnte man in den letzten Jahren auch viele kritische Stimmen vernehmen, die dem Regisseur doch einen zu großen Hang zur Wiederholung und gewisse Abnutzungserscheinungen vorwerfen.

Prime Video stellt allen Mitgliedern Andersons neuesten Film jetzt zum reduzierten Preis zur Verfügung. Für 99 Cent kann man Der Phönizische Meisterstreich im Rahmen der aktuellen Aktion ausleihen. In der Komödie spielt Benicio del Toro einen reichen Unternehmer, der sein Erbe regeln will und dabei von einer Gefahr zur nächsten stolpert. Ganz gleich, ob man sich an Andersons Stil und Erzählweise inzwischen sattgesehen hat oder nicht: „Der Phönizische Meisterstreich“ ist allein visuell so beeindruckend und liebevoll inszeniert, wie man es von dem Regisseur seit jeher gewohnt ist.

„Heldin“ zeigt, was Pflegenotstand heißt

Daneben findet man in der aktuellen Aktion von Prime Video einen herausragenden deutschsprachigen Titel aus dem vergangenen Jahr. In Heldin spielt Leonie Benesch eine Krankenschwester, die man durch ihre Schicht begleitet. Der Film verfolgt sie etwa in langen, klaustrophobischen Einstellungen durch die Gänge. Man hört die penetranten Geräusche der Maschinen und immer wieder kommt es zum nächsten Zwischenfall. Immer wieder braucht jemand Hilfe oder will sich beschweren.

Die Regisseurin Petra Volpe versucht, den Stress und Druck der Pflegearbeit spürbar werden zu lassen. „Heldin“ macht damit auf den Pflegenotstand aufmerksam und will eine Ahnung davon vermitteln, welche Probleme sich auf unterbesetzten Stationen in den kommenden Jahren womöglich noch verschärfen werden. Der Film eignet sich übrigens auch perfekt als Ergänzung zu der Krankenhaus-Serie „The Pitt“, die im Januar mit dem Start von HBO Max endlich nach Deutschland kommt.

HeldinLeonie Benesch als „Heldin“, Foto: Tobis

Brutaler New York-Thriller reduziert bei Prime Video

Thriller- und Actionfans sollten derweil einen Blick in die Romanverfilmung Caught Stealing riskieren. Dabei handelt es sich um den neuesten Film von Regisseur Darren Aronofsky, der mit Werken wie „Requiem for a Dream“ und „Black Swan“ Filmgeschichte schrieb. Nachwuchsstar Austin Butler („Dune: Part Two“) spielt in „Caught Stealing“ einen Barkeeper in New York, der eines Tages in die zwielichtigen Geschäfte seines Punk-Nachbarn verwickelt wird. Plötzlich sucht ihn die Mafia heim. Die Folge ist eine schwarzhumorige Hatz durch die Stadt, die thematisch in verschiedene Richtungen ausschlägt. Es geht in diesem Großstadt-Thriller um Drogensucht, Gier und Gewinnstreben, inszeniert in sehr rohen, bisweilen harten, drastischen Bildern. Das Ergebnis ist einer der stärkeren Filme, die Aronofsky in den letzten Jahren inszeniert hat!

Traditionell läuft die 99-Cent-Aktion von Prime Video immer von Freitag bis Sonntag. Nach dem Ausleihen kann man 30 Tage auf die Filme zugreifen. Nach dem erstmaligen Abspielen verfallen sie nach 48 Stunden. Einen Überblick über alle reduzierten Filme findet man hier.

„Caught Stealing – Offizieller Trailer (Kinostart: 28.8.2025)“ von YouTube anzeigen

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