Halle (NRW) – Ein neuer Fall von Diebstahl aus einer Bank sorgt für Aufsehen. Die Schließfächer wurden einfach am Tag geknackt. Betroffen ist eine Bankfiliale in Nordrhein-Westfalen.
Die Tat passierte in Halle in Westfalen in der Nähe von Bielefeld (NRW). Vier Schließfächer sind dort nach ersten Erkenntnissen der Polizei am Dienstagmittag während der Geschäftszeit der Filiale aufgebrochen worden.
Zu den betroffenen Kunden sei bereits Kontakt aufgenommen worden. Der Schaden kann nach Angaben der Polizei noch nicht beziffert werden. Wie der oder die Täter in den Schließfachbereich gelangen konnten, sei noch unklar. Die Polizei bittet Zeugen, verdächtige Beobachtungen zu melden.
Schließfächer in Banken Ziel von Verbrechern
Schließfächer standen auch in anderen Fällen der jüngsten Zeit im Fokus: Am 17. Dezember wurde die Polizei in Bonn über zwei aufgebrochene Schließfächer mit Gold informiert. Im Verdacht steht ein Ex-Bankmitarbeiter. Nach Informationen des „General-Anzeiger“ sollen 20 Kilogramm Gold aus dem Tresorraum verschwunden sein.

Das Gold verschwand aus den Schließfächern dieser Sparkasse in Bonn
Foto: 7aktuell.de/Markus Böhm
Am Freitag hat die Polizei nun neue Details zum Tatverdächtigen bekannt gegeben. Demnach soll der Ex-Mitarbeiter 22 Jahre alt sein. Mit richterlichem Beschluss hätten die Ermittler am 19. Dezember die Wohnung des Verdächtigen sowie dessen Nebenwohnsitz durchsucht und Beweismittel beschlagnahmt. Der 22-Jährige wurde aufs Polizeipräsidium gebracht, doch dann wieder entlassen. Es hätten keine Haftgründe wie Verdunkelungs-, Flucht- oder Wiederholungsgefahr vorgelegen, so eine Polizeisprecherin.
Täter bohrten riesiges Loch in Sparkasse
In Gelsenkirchen haben unbekannte Täter mehr als 95 Prozent der 3250 Kunden-Schließfächer im Tresorraum einer Sparkasse aufgebrochen.

In Gelsenkirchen haben unbekannte Täter über 95 Prozent der 3250 Kunden-Schließfächer im Tresorraum aufgebrochen
Foto: Police Gelsenkirchen/via REUTERS
Die Beute wurde zunächst grob mit der Versicherungssumme in Höhe von rund 30 Millionen Euro angegeben, könnte aber auch deutlich darüber liegen. Damit könnte es sich in dem Fall um einen der größten Coups in der bundesdeutschen Kriminalgeschichte handeln.
Der spektakuläre Einbruch in Gelsenkirchen war am frühen Montagmorgen entdeckt worden. Jetzt der neue Fall in NRW.