Die Winterpause ist kurz.
Am Sonntag startet Lok Leipzig bereits mit der Vorbereitung. Mit einem bis jetzt unverändertem Kader. Nach der Verletzung von Jan-Philipp Stein (Meniskusriss im rechten Knie) muss auf jeden Fall ein weiterer Innenverteidiger her. Die Suche läuft. Vollzug kann aber noch nicht gemeldet werden. Trainer Jochen Seitz: „Wir haben drei, vier Namen herausgefiltert, die interessant sein können für uns. Da müssen wir abklären, was möglich und was nicht möglich ist. In der Winterpause ist es nicht ganz so einfach, gute Leute zu finden. Unser Ziel ist es, im Trainingslager jemanden dabei zu haben.“
Und auch eine weitere Kaderentscheidung wurde getroffen. Kein Spieler wird den Klub im Winter verlassen. Seitz bestätigt: „Wir haben nur ein Transferfenster von einem Monat. Das wird auch alles sehr eng. Ich gehe davon aus, dass alle da bleiben und wir mit dem gleichen Kader in die Runde gehen.“ Wobei es mit Niclas Müller (Tor) und Malik McLemore auch zwei Rückkehrer geben wird, die monatelang ausgefallen sind.
Lok zum Camp in die Türkei
Nach dem Hallenturnier am 6. Januar in Halle geht es ab 10. Januar für eine Woche ins Camp ins türkische Belek. Dort soll gegen Fortuna Köln und den Wuppertaler SV getestet werden. Nach der Rückkehr gibt es noch einen Test gegen Regionalliga-Rivale Magdeburg II, bevor es am 31. Januar in Meuselwitz wieder um Punkte geht. Am 6. Februar (Freitag) steigt dann auch das erste Heimspiel gegen Hertha Zehlendorf.
Neuer Vertrag? Seitz hat schon eine Tendenz
Bleibt die Frage nach der Zukunft des Trainers, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft. Dazu sagt Seitz: „Natürlich kann ich die Entscheidung nicht mehr arg in die Länge ziehen. Eine Tendenz gibt es schon.“ In sechs bis acht Wochen soll feststehen, ob der Erfolgstrainer (Doublegewinner der letzten Saison) seinen Vertrag in Leipzig verlängern wird.