Es gibt keinen passenderen Termin, Heinz Strunk zu treffen, als Neujahr. Nach dem Tag, an dem traditionell Finger und Gesichter weggesprengt werden, um zu feiern, dass es genau so weitergehen wird. Bettwarm stehe ich am 1. Januar um kurz vor 20 Uhr mit anderen Gästen der Lesung in der Berliner Volksbühne an der Bar und ordere ein Konterbier. Hier sieht keiner so aus, als würde er so einen Quatsch wie „dry January“ versuchen. Und wenn doch: Noch ist alles egal, bevor bald wieder alles egal wird.