Josef Heiligers aus Aachen reagiert auf den Leserbrief von Dietgard Stephan aus Aachenz zum Bericht „Was Schmuddel-Bahnhöfe über Politik verraten“, der beispielhaft den Bahnhof Rothe Erde in Aachen bemängelte:
Ich möchte dem Leserbrief von Dietgard Stephan voll zustimmen. Der Bahnhof Rothe Erde ist widerlich. Er ist dreckig. Er stinkt. Ekelhaft. Ein Schandfleck für alle dort reisenden Menschen! Darauf zu hoffen, dass die Deutsche Bahn hier Abhilfe schafft, ist unrealistisch. Den Vorschlag, dass die Bürger der Stadt Aachen wie bei „Müll-Sammel-Aktionen“ für Säuberung sorgen, halte ich jedoch nur bedingt für sinnvoll. Meiner Meinung nach sollten die freundlichen Mitbürger, die dort tagtäglich viele Stunden lang verbringen und dort Müll, Urin, Kot, Kippen, Drogenbestecke etc. hinterlassen, höflich, aber bestimmt dazu animiert werden, dort ihren eigenen Dreck zu beseitigen und zu putzen. Die Hoffnung, dass es sich dadurch längerfristig bessert, ist zwar gering, aber immerhin größer, als wenn der normale Bürger es den dort viel Zeit verbringenden Mitbürgern schön macht.

Harald Groth aus Eschweiler hat sich Gedanken gemacht zum Leserbrief von Franz-Josef Surges aus Eschweiler zum Beitrag „Ein Abschied auf 29 Seiten“ über das Strategiepapier aus dem Weißen Haus: 
Sehr geehrter Herr Surges, mit der Meinung, dass die USA rein geschäftliche Motive hat, um sich dort als „Friedensstifter“ bezeichnen zu lassen, stimme ich zu. ​Die Geschichte lehrt uns aber auch, dass Freiheit dort endet, wo die Gleichgültigkeit beginnt. Die aus Ihrem Kommentar abgeleitete Annahme, Ereignisse in 2000 Kilometern Entfernung hätten keinen Einfluss auf unser freiheitliches Leben, ist ein Trugschluss, da der Konflikt bereits in hybrider Form in unserem Land vorhanden ist. Unsere demokratische Grundordnung, die uns seit 80 Jahren Frieden und Freiheit sichert, vor allem „geistige“ Freiheit, ist derzeit so fragil wie lange nicht mehr. Dass Ihrer Meinung nach die Koalition der Willigen das Ende des russischen Angriffskriegs herauszögern, weil diese befürchten, nach Kriegsende gehen zu müssen, bedarf keines Kommentars, da das Motiv der Willigen, sorry, wohl missverstanden wurde. ​Demokratie bedeutet nicht nur das Streben nach materiellem Gewinn und Image. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass Stimmen wie die Ihre gehört werden können, zum Beispiel in Form von „Leserbriefen“. Dies ist ein Privileg, das wir nicht durch Kurzsichtigkeit aufs Spiel setzen sollten.