Eine große Biobank-Studie zeigt, dass körperliche Fitness und muskuläre Stärke einen wirksamen Schutzschild für das Gehirn bilden und das Demenzrisiko deutlich reduzieren.

Eine starke Hand senkt das Demenzrisiko um bis zu 57 Prozent. Das zeigen neue Daten einer großen Biobank-Studie, die zum Jahresbeginn für Aufsehen sorgen. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) bestätigt: Die Handgriffstärke ist ein entscheidender Biomarker für die Gesundheit des Gehirns.

Studie mit 475.000 Teilnehmern liefert klare Zahlen

Forscher analysierten die Daten von rund 475.000 Menschen. Sie prüften vier Lebensstilfaktoren: regelmäßige Bewegung, optimaler Schlaf, wenig Sitzen und eine überdurchschnittliche Handkraft. Das Ergebnis ist eindeutig.

Wer alle vier Kriterien erfüllte, hatte ein um 57 Prozent geringeres Risiko, an Demenz zu erkranken. Das Schlaganfallrisiko sank um 35 Prozent. Selbst bei nur zwei positiven Faktoren – etwa Bewegung und gute Handkraft – reduzierte sich das Demenzrisiko noch um 26 Prozent.

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Die Botschaft der Wissenschaftler: Die Kombination aus körperlicher Fitness und muskulärer Stärke bildet einen wirksamen Schutzschild für das Gehirn.

Warum der Händedruck so viel verrät

Doch warum ist ausgerechnet die Kraft in den Händen so aussagekräftig? Experten sehen in ihr ein Frühwarnsystem. Ein kräftiger Griff erfordert eine präzise Steuerung durch das Nervensystem – vom Gehirn bis in die Fingerspitzen.

Lässt diese neuronale Ansteuerung nach, zeigt sich das oft zuerst in schwächerer Handkraft. Dieser Prozess kann beginnen, lange bevor Gedächtnisprobleme auftreten. Die Handgriffstärke misst also nicht nur Muskelkraft, sondern die allgemeine Gesundheit des Nervensystems.

DGN: “Bewegung ist die halbe Miete”

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) hat die neuen Erkenntnisse aufgegriffen. “Ausreichend Bewegung ist die halbe Miete”, betont Generalsekretär Prof. Dr. Peter Berlit. Ein aktiver Lebensstil sei harte Präventionsmedizin und baue eine kognitive Reserve auf.

Diese Reserve hilft dem Gehirn, auch bei beginnenden Abbauprozessen länger funktionsfähig zu bleiben. Die DGN betont: Es geht nicht um Hochleistungssport, sondern um den konsequenten Erhalt von Kraft und Beweglichkeit.

Einfacher Test für die Praxis

Die Messung der Handkraft ist simpel und kostengünstig. Mit einem kleinen Gerät, einem Dynamometer, dauert sie nur Sekunden. Angesichts der klaren Datenlage könnte der Test bald fester Bestandteil von Vorsorgeuntersuchungen werden.

Krankenkassen könnten gezielte Krafttrainingsprogramme fördern. Für die Prävention wäre das ein großer Schritt: Ein starker Händedruck wird so zum sichtbaren Zeichen für ein widerstandsfähiges Gehirn.

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