Bielefeld. Der Deutsche Wetterdienst warnt seit Freitagvormittag eindringlich vor glatten Straßen in Bielefeld. Noch bis Samstag, 3. Januar, 11 Uhr, gilt eine amtliche Warnung vor Glätte. Es bestehe Rutschgefahr, heißt es, Verkehrsteilnehmer sollten ihr Verhalten im Straßenverkehr anpassen und besonders vorsichtig fahren.

Hinzu kommt ab Freitagabend leichter Schneefall: Bis Samstagvormittag werden im Stadtgebiet Schneemengen zwischen 1 und 5 Zentimetern erwartet. In Verbindung mit Temperaturen um den Gefrierpunkt bis hin zu leichtem Frost zwischen 0 und minus 3 Grad dürfte es verbreitet glatt werden. Gleichzeitig rechnet der Wetterdienst von Freitag, 19 Uhr, bis Samstag, 6 Uhr, mit Windböen um 55 km/h aus westlicher Richtung, wodurch lose Gegenstände wie Abdeckungen oder leichte Aufbauten umhergeweht werden können.

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Die ersten Auswirkungen der Witterung zeigen sich bereits im Verkehr: Seit etwa 13 Uhr registrierte die Polizei in Bielefeld am Freitag fünf Glätteunfälle. In allen Fällen blieb es bei Blechschäden, Menschen wurden nicht verletzt. Am Abend rutschte zudem ein Lastwagen der Milser Mühle an der Stadtgrenze zu Herford nach rechts von der Fahrbahn. Auch hier kam niemand zu Schaden, der Lkw muss jedoch geborgen werden. Die Lübbecker Straße ist am Unfallort seit 20.15 Uhr voll gesperrt. Die Dauer der Sperrung ist noch nicht klar. Zwei Schlepper sind abends vor Ort.

Die Behörden appellieren an Autofahrerinnen und Autofahrer, Tempo zu drosseln, mehr Abstand zu halten und mit plötzlicher Glätte zu rechnen – insbesondere in den Abend- und frühen Morgenstunden sowie auf Brücken, in Höhenlagen und an weniger befahrenen Straßen. Fußgänger sollten auf festes Schuhwerk achten und glatte Wege meiden, soweit möglich.