Auch wenn es immer wieder wie im Flug vergeht: So ein Jahr ist eine wirklich lange Zeit! Und in dieser Zeit kann so einiges passieren. Das wird vor allem dann deutlich, wenn man sich am Ende des Jahres die Zeit nimmt, auf das Vergangene zurückzublicken.

Das hat nun auch der Zoo Hannover getan. Und das Jahr 2025 war vor allem von einer Sache geprägt: Besonders emotionalen Momenten.

Zoo Hannover: Viel Nachwuchs im Jahr 2025

Wie viele andere Zoos auch hat es sich der Erlebnis-Zoo Hannover auf die Fahne geschrieben, zum Artenschutz beizutragen. Im Rahmen von Erhaltungszuchtprogrammen. Allein für 46 Tierarten gibt es solche Programme im Hannoveraner Zoo. Dazu zählen beispielsweise Addax, Drill und Pferdeantilopen. Bekommt ein solches Tier dann Nachwuchs, ist es für das Zoo-Team jedes Mal aufs Neue etwas Besonderes.

Und das Jahr 2025 scheint in dieser Hinsicht von Erfolg gekrönt gewesen zu sein. „In diesem Jahr haben wir uns ganz besonders über die Geburt von Jungtieren bei vom Aussterben bedrohten Arten gefreut“, sagt eine Sprecherin auf Nachfrage von News38. So erblickte beispielsweise am 1. März 2025 eine kleine Addax-Wüstenantilope das Licht der Welt. Nur kurze Zeit später, am 31. März, zog dann ein Fohlen bei den Somali-Wildeseln nach. Beide leben auf der Anlage am Ufer des Sambesi.

„Jede einzelne Geburt war ein sehr emotionaler Moment“

Das Addax-Jungtier heißt übrigens Nola. Die erste Zeit verbrachte es zusammen mit ihrer Mama hinter den Kulissen. Schritt für Schritt lernte die dann erst die Wüstenanlage, dann die Addax-Herde und schlussendlich die Somali-Wildesel kennen. Das Eselfohlen bekam übrigens den Namen Jaali. Es ist munter und galoppiert mit großer Freude flink über das Gelände. Ein schöner Anblick für Tierpfleger und Besucher gleichermaßen.

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Doch die beiden Wirbelwinde waren noch nicht alles in puncto Nachwuchs im Zoo Hannover. Auch bei den seltenen Nordafrikanischen Rothalsstraußen, den quiligen Fuchsmangusten, den Brazza-Meerkatzen, Feuersalamandern, Nasenbären und Roten Pandas hieß es: Baby-Alarm! „Jede einzelne Geburt war ein sehr emotionaler Moment für das Zoo-Team im Kampf für den Erhalt der bedrohten Tierwelt“, betont die Sprecherin.