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In Bayern ist es kalt, immer wieder rutscht das Thermometer unter null Grad. Nun soll auch noch Schnee fallen – und das nicht zu knapp.

Update vom 30. Dezember, 10.01 Uhr: Bis zum Vormittag hält sich in Bayern örtlich Glätte durch Reif oder überfrierende Nässe. In Franken ist gefrierender Regen nicht ausgeschlossen. „Von Nord nach Süd verbreitet Glätte durch geringfügigen Schneefall um 1 cm, an den Alpen bis zum Abend andauernd. Im Bayerwald und am östlichen Alpenrand bis 5, zwischen Mangfallgebirge und Berchtesgadener Alpen in Staulagen bis 10 cm Neuschnee“, berichtet der DWD in seiner Tagesvorhersage. Bald können sogar noch größere Schneemengen fallen (siehe Erstmeldung).

Wetter-Warnungen in Bayern: Frost, Glätte und Schneefall

Update vom 30. Dezember, 7.17 Uhr: In Bayern gelten am Morgen mehrere Warnungen. Der DWD warnt im Freistaat vor Frost, Glätte und leichtem Schneefall. So gilt in München bis 11 Uhr eine Warnung vor Frost und Glätte, bis 12 Uhr wird vor leichtem Schneefall gewarnt. Kein Kreis ist von Wetterwarnungen ausgenommen.

Erstmeldung vom 29. Dezember: München – Die letzten Tage waren kalt in Bayern. Minusgrade waren die Regel, nicht die Ausnahme. Bleibt es zu Silvester frostig oder kommt ein Wetterumschwung? Die Vorhersage im Überblick.

Wetter in Bayern: Kaltfront eines Tiefs überquert den Freistaat

Derzeit reicht eine Hochdruckbrücke von Island über Bayern hinweg bis nach Griechenland. „Zum Dienstag hin wird Bayern von einer ausgeprägten Kaltfront eines Tiefs über der Barentssee von Nord nach Süd überquert“, berichtet der Deutsche Wetterdienst (DWD) in seiner Vorhersage.

Schneebedeckte Fichte im Bayerischen WaldIn Bayern droht ein Wintereinbruch (Archivbild). © IMAGO / Friopics

Der Montag, 29. Dezember, beginnt in Bayern mit mäßigem, in der Fränkischen Schweiz und den östlichen Mittelgebirgen auch mit strengem Frost. Leichter Dauerdrost hält sich verbreitet tagsüber. Die Höchstwerte liegen bei minus vier Grad am Inn und bis zu plus fünf Grad in höhergelegenen, inneralpinen Alpentälern. In der Nacht zum Dienstag fällt – mit Ausnahme von Unterfranken und dem Allgäu – rund ein Zentimeter Neuschnee. In den östlichen Mittelgebirgen und am östlichen Alpenrand sind bis zu drei Zentimeter möglich. Nachts fallen die Werte auf minus zwei bis minus acht Grad.

Frostige Temperaturen in Bayern: Wettervorhersage prognostiziert Schneefall

Am Dienstag bleibt es in Bayern stark bewölkt bis bedeckt, vor allem an den Alpen und im Osten Bayerns kann Schnee fallen. Die Temperaturen liegen zwischen minus einem Grad im Bergland und plus drei Grad am unteren Main. Nachts kühlt es nördlich des Mains auf minus drei Grad ab, an den Alpen wird es mit minus zehn Grad noch frostiger.

Der Himmel bleibt an Silvester bedeckt bis stark bewölkt. Nur im Allgäu zeigt sich bis Mittag noch Sonne. Von Norden her ist bis in tiefe Lagen Schneefall möglich, dieser erreicht am Nachmittag die Alpen. Die Temperaturen liegen zwischen minus einem und plus drei Grad.

Das neue Jahr beginnt an den Alpen und im Vorland oft mit Sonne, später ziehen Wolken auf. An den östlichen Mittelgebirgen ist anfangs noch etwas Schneefall möglich. Die Temperaturen steigen auf null bis fünf Grad.

Fotos zeigen die schönsten Winterlandschaften Deutschlands: Bayern räumt bei Ranking abWinterlandschaftFotostrecke ansehenHeftiger Wintereinbruch in Bayern? Modell sagt etliche Zentimeter Neuschnee voraus – auch in München

Im neuen Jahr droht dann offenbar ein richtiger Wintereinbruch: So sind laut DWD in München zwischen Samstag und Sonntag (3./4. Januar 2026) bis zu zwölf Zentimeter Neuschnee möglich. Noch heftiger könnte es zugehen, wenn man dem europäischen Wettermodell ECMWF glaubt. Dieses Modell erwartet für den Sonntag über 25 Zentimeter Neuschnee in und um München. Auch anderen Teilen des Freistaats drohen enorme Schneemengen. In den Alpen sind dann sogar bis zu 30 Zentimeter möglich. Ob es wirklich so kommt, wird sich in ein paar Tagen zeigen. (Quelle: DWD und Metdesk via wxcharts.com) (kam)