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Als Krystle Carrington im „Denver-Clan“ begeisterte Linda Evans (83) Millionen Zuschauer weltweit. Auch in Deutschland sorgte die Serie im ZDF ab 1983 für hohe Einschaltquoten. Mehr als 12 Millionen saßen regelmäßig vor den Fernsehern, um sich die Dramen rund um die Vorherrschaft auf dem Ölmarkt anzuschauen.
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Nach der Serie zog sich Linda Evans weitestgehend aus Hollywood zurück. Ihre Zeit verbringt sie lieber auf ihrer 28 Hektar großen Ranch im US-Bundesstaat Washington, die sie mit ihrer Schwester und ihren Neffen sowie deren Kindern bewirtschaftet. „Das ist wie eine kleine Stadt. Gärten, Brunnen, Solaranlagen, all das muss gepflegt werden“, sagt sie zu BILD. „Ich bekomme zwar immer noch viele Drehbücher angeboten. Aber ich mache nur noch das, worauf ich wirklich Lust habe und was mich wirklich interessiert.“
Vor fünf Jahren spielte sie auf dem „Traumschiff“ mit. Jetzt ist sie zu Gast in der deutschen Samstagabendshow „Klein gegen Groß“ mit Kai Pflaume (3. Januar, 20.15 Uhr im Ersten). Nur dafür reiste sie nach Deutschland und tritt in der Sendung zum Duell gegen den 13-jährigen Mattheo an. Er behauptet, mehr Hollywood-Blockbuster an einem einzelnen, dazu noch zerpuzzelten Bild zu erkennen, als Linda Evans. „Ich habe mir vorher Ausschnitte angeschaut. Hier kommt alles zusammen: Kinder, Prominente, Spaß, Musik. Es ist ein Format, bei dem niemand verlieren kann. Alle machen mit, alle lernen etwas. Und wenn die Kinder gewinnen, ist das natürlich am schönsten.“

Bei ihrem „Klein gegen Groß“-Duell (3. Januar, 20.15 Uhr, Das Erste) müssen Linda Evans und Mattheo zerpuzzelte Bilder aus bekannten Filmen erkennen
Foto: NDR/Thorsten Jander
Die Show müsse für viele Kinder in Deutschland eine riesige Inspiration sein, ist Linda Evans überzeugt. „Ich wünschte, wir hätten ‚Klein gegen Groß‘ auch in den USA. Ich bin sicher, es wäre dort ein großer Erfolg.“
Für Linda Evans war also klar, dass sie sich auf die Show entsprechend vorbereitet. „Ich musste Zeit dafür in meinem Tagesablauf freischaufeln, habe über zwei Wochen jeden Tag trainiert.“ Sogar im Flugzeug auf dem Weg nach Deutschland nutzte sie die Zeit. „Ich habe die Bilder abgedeckt, mir Farben und Details eingeprägt. Die anderen Passagiere haben mich neugierig beobachtet, nach dem Motto: ‚Was macht die denn da?‘“
Glaubt sie, in ihrem Duell Chancen gegen den 13-jährigen Matteo zu haben? „Warum nicht?“, sagt sie überzeugt. „Jeder hat eine Chance. Aber offen gesagt ist das Schönste für mich an der Show etwas anderes: die Kinder.“