President Donald Trump listens during a news conference with Israel's Prime Minister Benjamin Netanyahu at Mar-a-Lago, Monday, Dec. 29, 2025, in Palm Beach, Fla. (AP Photo/Alex Brandon)

Was genau Trump mit „Eingreifen“ meint, lässt er offen.Bild: AP / Alex Brandon

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Dinge, über die Deutschland heute spricht: Jeden Tag findest du bei watson, natürlich laufend aktualisiert, die kompakten Top-News. So weißt du in wenigen Minuten, was abgeht.

02.01.2026, 17:4802.01.2026, 17:48

Tim Kröplin

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Jannik Sauer

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Proteste im Iran: Trump droht Teheran mit Eingriff

Inmitten anhaltender Proteste im Iran hat sich Ex-US-Präsident Donald Trump zu Wort gemeldet und dem Land mit einem Eingreifen gedroht. Sollte die iranische Führung gegen friedliche Demonstrierende vorgehen, „werden die Vereinigten Staaten von Amerika ihnen zu Hilfe kommen“, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.

Konkrete Maßnahmen nannte er nicht. Aus dem Iran folgte umgehend eine scharfe Reaktion. Ali Laridschani, Generalsekretär des nationalen Sicherheitsrats, warnte auf X vor einer Destabilisierung der gesamten Region durch eine mögliche US-Einmischung. Auch Ali Schamchani, ein hochrangiger Berater der Staatsführung, drohte: Jede eingreifende Hand werde „abgeschnitten“, sollte sie sich unter dem Vorwand der Sicherheit nähern.

ARCHIV - 29.12.2025, Iran, Teheran: Demonstranten demonstrieren gegen die schlechten wirtschaftlichen Bedingungen in Teheran. Irans Präsident Pezeshkian hat auf die landesweiten Proteste in der Haupts ...

Demonstranten protestieren gegen die schlechten wirtschaftlichen Bedingungen in Teheran.Bild: ZUMA Press Wire / Social Media

Seit sechs Tagen protestieren Menschen landesweit gegen die Regierung – es ist die größte Protestwelle seit den „Frau, Leben, Freiheit“-Demonstrationen vor rund drei Jahren.

Feuer in Crans-Montana: Wunderkerzen waren wohl Auslöser

Die Brandkatastrophe in Crans-Montana mit 40 Toten und 119 Verletzten ist nach den Ermittlungen wohl durch Feuerwerk ausgelöst worden, das in Champagnerflaschen gesteckt wurde und die Decke der Bar in Brand gesetzt hat. „Wir gehen derzeit davon aus, dass das Feuer von bengalischem Feuerwerk ausgegangen ist, das in Champagnerflaschen steckte und das zu nah an die Decke kam“, sagte die Generalstaatsanwältin im Kanton Wallis, Beatrice Pilloud.

Bei der Brandkatastrophe in Crans-Montana sind nach bisherigem Stand der Ermittlungen 40 Menschen ums Leben gekommen. Es gebe 40 Tote, sagte der Kommandant der Walliser Kantonspolizei, Frédéric Gisler.

Viele der Schwerverletzten befänden sich weiterhin in einem kritischen Zustand, sagte der Regierungspräsident des Wallis, Mathias Reynard. „Viele Verletzte kämpfen noch um ihr Leben.“ Insgesamt seien 119 Verletzte in Kliniken aufgenommen worden. 113 davon hätten identifiziert werden können. Darunter befinden sich den Angaben zufolge 71 Schweizer:innen, 14 Französ:innen, 11 Italiener:innen und 4 Serb:innen.

Niclas Füllkrug wechselt per Leihe zum AC Mailand

Niclas Füllkrug wird mit der klassischen Mittelstürmer-Rückennummer 9 für die AC Mailand auf Torejagd gehen. Zunächst auf Leihbasis für den Rest dieser Saison. Wie der italienische Traditionsklub aus der Lombardei aber wenige Stunden vor dem ersten Meisterschaftsspiel des neuen Jahres mitteilte, beinhaltet die Einigung mit West Ham United auch eine Kaufoption.

Details dazu wurden nicht bekannt. Auch der Klub aus der Premier League teilte dazu in seinem Statement zu Füllkrug nichts mit. Der Wechsel des Fußball-Nationalspielers nach Italien hatte sich seit einigen Tagen bereits angedeutet.

Brandanschläge auf Kältebusse in Berlin: Verdächtiger gefasst

In Berlin wurde nach den Brandanschlägen auf Kältebusse ein Verdächtiger festgenommen. Laut der Berliner Stadtmission konnte der Mann am Neujahrstag kurz nach einer weiteren Tat gestellt und der Polizei übergeben werden. Die Polizei hatte zuvor bereits Ermittlungen wegen des Verdachts auf Brandstiftung eingeleitet.

Durch die Anschläge sind alle drei Kältebusse der Stadtmission nicht mehr einsatzfähig, eines der Fahrzeuge wurde vollständig zerstört. Die Kältebusse, die durch Spenden finanziert werden, unterstützen im Winter obdachlose Menschen in Berlin. Sie verteilen unter anderem heiße Getränke, Suppen und Schlafsäcke an Bedürftige, die auf der Straße leben.

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(mit Material von dpa und afp)