Menschen bringen Blumen und Briefe in die Nähe der abgeriegelten Bar, in der das Feuer ausgebrochen war.

Trauer nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana. (Antonio Calanni / AP / dpa /)

Alles deute auf sogenannte bengalische Feuer als Ursache hin, sagte Generalstaatsanwältin Pilloud auf einer Pressekonferenz. Sie seien der Decke zu nahe gekommen, die daraufhin Feuer gefangen habe. Die Staatsanwältin kündigte eine Prüfung an, ob die Brandschutzvorschriften in der Bar eingehalten wurden.

Nach Angaben der Walliser Kantonsregierung kamen bei dem Unglück 40 Menschen ums Leben, 119 wurden verletzt – viele davon so schwer, dass sie weiter in Lebensgefahr schweben. Laut den Behörden sind die meisten Opfer Schweizer Staatsbürger, insgesamt 25 kommen aus Frankreich und Italien.

Die EU unterstützt die Schweiz auf deren Bitte bei der Versorgung von Opfern. Über den Katastrophenschutz würden Spezialteams entsandt, um Patienten mit schweren Verbrennungen zur Behandlung ins Ausland zu bringen, teilte die EU-Kommission in Brüssel mit.

Diese Nachricht wurde am 03.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.