Im zweiten Drittel waren gut fünf Minuten gespielt, als den Eisbären auch Hildebrand nicht mehr helfen konnte. Zunächst war es Maksim Matushkin, der völlig alleingelassen den 1:1-Ausgleich erzielte (26. Minute). Doch damit war noch nicht genug, aus Sicht der zuletzt in vielerlei Hinsicht leidgeplagten Eisbären und deren Fans.

Exakt 21 Sekunden nach dem Ausgleichstreffer kassierte Jonas Müller wegen Interference eine Zweiminutenstrafe. Weitere 71 Sekunden später bestraften die Löwen dies eiskalt. Daniel Pfaffengut traf zum 2:1 für die Gäste. Innerhalb von nicht einmal zwei Minuten war das Spiel gedreht und die Eisbären lagen zurück. Ein Umstand, der auch zum Ende des zweiten Drittels unverändert Bestand hatte.

Im Schlussabschnitt wehrten sich die Eisbären dann noch einmal nach Kräften – und belohnten sich hierfür zeitweise sogar. In der 48. Minute war es Liam Kirk, der zum 2:2-Ausgleich traf und die Eisbären-Fans so noch einmal von einem Auftaktsieg im neuen Jahr träumen ließ. Allerdings erwiesen sich die Frankfurter in ihrer Rolle als Spiel- und Siegverderber hartnäckig. Jakob Lilja erzielte nicht einmal zwei Minuten nach dem Ausgleichtreffer das 3:2-Siegtor für die Löwen.