Nach Schneefällen in der vergangenen Nacht liegt am Gipfel des Großen Feldbergs im Taunus viel Schnee.

Mit viel Schnee, Eis und klarer Sonne sorgte der Wintereinbruch in Deutschland für Freude, verursachte aber leider auch viele Autounfälle

02.01.2026 | 1:21 min

Das neue Jahr startete winterlich. Mit Schnee, Glätte und Sturm hatten die Menschen in weiten Teilen Deutschlands am ersten Werktag des neuen Jahres zu kämpfen. Insbesondere vor Sturm und Glätte warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) nahezu bundesweit.

Am Wochenende beruhigt sich das Wetter aber allmählich etwas. „Während es am Samstag südlich der Donau bei Sonnenschein meist schon trocken bleibt, verschiebt sich die Schneeschauertätigkeit am Sonntag weitgehend in die Nordhälfte“, sagte Tobias Reinartz vom DWD in Offenbach.

Winterwetter

Von Winterwunderland bis Sturm und Hochwasser: Das Wetter in Deutschland zeigte am Freitag alle Facetten. Die Aussichten für die kommenden Tage bleiben winterlich.

02.01.2026 | 1:33 min

Wind weht am Wochenende schwächer

Der Wind bleibt am Wochenende zwar lebhaft, weht aber ein gutes Stück schwächer als während des Sturmtiefs am Freitag, so der Meteorologe. Eine kleine Ausnahme könnte ein kleinräumiges Tief sein, das in der Nacht zum Sonntag über Deutschland hinwegzieht.

Hier warnt der DWD vor Sturm

ZDFheute Infografik

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„Die Zugbahn ist im Detail zwar noch unsicher, dürfte aber grob vom Emsland bis zur Lausitz verlaufen.“

Wie intensiv das aber tatsächlich ausfällt, ist ebenfalls noch nicht so richtig klar.

Tobias Reinartz, Meteorologe

Schnee sorgt für Chaos in Deutschland

Ob Schnee, vereiste Fahrbahnen, Frost oder Sturmböen – in ganz Deutschland sorgte das Wetter im neuen Jahr für Chaos.

02.01.2026 | 2:14 min

Schnee und Sturm in Bayern und Baden-Württemberg

Die neue Woche startet dann in weiten Landesteilen trocken bei einem Mix aus Sonnenschein und Hochnebel. Nur im Norden gibt es noch zeitweilige Schneefälle. Mit der Temperatur geht es noch etwas bergab: Vielerorts sieht es nach Dauerfrost aus mit mäßigen, im Süden auch strengen Nachtfrösten.

Hier warnt der DWD vor Schnee

ZDFheute Infografik

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Am Freitag gab es in den nördlichen Mittelgebirgen gab es laut Vorhersage des DWD bis zu fünf Zentimeter Neuschnee, in den Alpen sollte bis in die Nacht zum Samstag hinein Schnee fallen. Im Allgäu könnten bis zu 20 Zentimeter Neuschnee dazukommen. In Würzburg fuhren wegen der Glätte am Freitag keine Busse.

In Baden-Württemberg war es laut DWD am Freitag wechselnd bis stark bewölkt mit Schnee- oder Schneeregenschauern, am Nachmittag örtlich auch mit Donner und Blitz. Dazu wehte ein frischer Südwestwind mit starken bis stürmischen Böen.

Die Temperaturen blieben winterlich. In weiten Teilen des Südens Deutschlands war bis in die Nacht zu Samstag mit Schnee zu rechnen.

Linienbus rutschte in Nordrhein-Westfalen Hang hinab

In Nordrhein-Westfalen war es rutschig: Bis ins Rheinland waren am Freitagmorgen mehrere Zentimeter Schnee gefallen.

Im Sauerland warnte der DWD vor Schneeverwehungen, Autofahrer sollten auf nicht unbedingt nötige Fahrten verzichten. Im Bergischen Land rutschte am Freitag bereits ein Linienbus einen Hang hinunter, drei Menschen wurden verletzt.

Hier warnt der DWD vor Glätte

ZDFheute Infografik

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Sturmflut im Norden verläuft glimpflich

Im Norden Deutschlands verursachten Hochwasser und Sturmflut in der Nacht auf Freitag keine größeren Schäden. In Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg verzeichneten die Lagezentren bis zum frühen Morgen keine besonderen Vorkommnisse – abgesehen von örtlichen Überschwemmungen.

Auf Nässe und Sturm folgten jedoch am Freitag Schnee – und damit Glätte. Es gab zahlreiche Unfälle, bislang blieb es laut Polizei aber bei Blechschäden und leichten Verletzungen.

Das Wasser der Elbe drückt am 02. Januar 2026 bei Hochwasser und einer Sturmflut auf den Hamburger Fischmarkt

Starke Sturmböen haben die Elbe in Hamburg über die Ufer treten lassen. Für die Nordseeküste galt eine Sturmflutwarnung, der Wasserstand lag knapp 2 Meter über dem mittleren Hochwasser.

02.01.2026 | 0:23 min

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) blieb es an der Nordsee im Verlauf des Tages noch stürmisch. Die Sturmböen konnten bis zu 100 Kilometer pro Stunde betragen und auf exponierten Berggipfeln sogar noch stärker sein.

Quelle: dpa