VfB Stuttgart Transfers: Trainingsstart mit Offensiv-Trio und einem Neuzugang Jeremy Arevalo unterstützt den VfB zukünftig und hat bis 2031 unterschrieben. Foto: VfB Stuttgart

Der VfB Stuttgart steigt wieder in den Trainingsbetrieb ein. Mit dabei ist ein wechselwilliges Offensiv-Trio und ein Neuzugang aus Ecuador. Yannik Keitel steht vor einem Wechsel.

Wie groß der Hype um den VfB Stuttgart gerade ist, lässt sich immer gut am Zuspruch für öffentliche Trainingseinheiten ablesen. Kommen viele Fans, ist die Stimmung gut. Sind die mehreren Hundert kostenfreien Tickets für die Veranstaltung in Rekordzeit vergriffen und ist noch dazu Ferienzeit, dann weiß man: Es wird kuschelig in Cannstatt rund um das Robert-Schlienz-Stadion.

Doch womöglich auch auf dem Platz. Denn die Transferphase läuft auch in Stuttgart auf Hochtouren. Im Kader ist Bewegung. In Jeremy Arevalo (20) ist ein erster Neuzugang nun auch offiziell verkündet, er ist nach Carlos Gruezo der zweite Ecuadorianer, der das VfB-Trikot tragen wird. „Ich freue mich sehr darauf, meine neuen Teamkollegen kennenzulernen sowie die ersten Trainingseinheiten zu absolvieren“, sagt Arevalo, der schnell in Stuttgart ankommen möchte.

Somit hat der Club aktuell 34 Profis im Kader. Denn in Jovan Milosevic ist ein Angreifer von einer langfristigen Leihe zu Partizan Belgrad zurück, wo er sich zuletzt mit 16 Toren und fünf Vorlage in 23 Einsätzen empfohlen hatte. Ob er allerdings auch noch zum 2. Februar noch in Stuttgart sein wird, wenn das Transferfenster wieder schließt, bleibt abzuwarten. Denn solche Scoringwerte sorgen international für Aufsehen und reges Interesse. Womöglich wird man seitens des VfB eine weitere Leihe anstreben oder Milosevic für einen angemessenen Preis abgeben, sollte sich ein zahlungskräftiger Abnehmer finden. Runde sieben Millionen Euro ist der Angreifer mittlerweile wert, 2023 hatte der VfB einst 1,2 Millionen Euro für ihn bezahlt. Sicher ist zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nur: Milosevic soll zunächst hierbleiben, sich im Training zeigen.

Die beiden Stuttgarter Hauptverantwortlichen für Transfers haben aktuell etwas zu tun. Foto: Baumann/Julia Rahn

Das gilt auch für den zweiten serbischen Youngster im Kader. Lazar Jovanovic, dem Wechselgelüste nachgesagt werden. Auch er wird vorerst in Stuttgart bleiben. Und für Silas, dessen Wechsel zu Hannover 96 sich aus finanziellen Gründen zerschlagen hat. Zwar gibt es mit Mainz und Samsunspor offenbar weitere Interessenten, doch Silas soll vorerst bei der Mannschaft bleiben – auch, um die Abwesenheit von Bilal El Khannouss personell aufzufangen, der weiterhin beim Afrika-Cup weilt.

Yannik Keitel auf dem Absprung

Zu den 34 anwesenden Profis gehört auch Yannik Keitel – zumindest noch. Die Zeichen stehen hier auf Trennung. Die Spielerseite will noch einmal richtig angreifen, doch im dicht besetzten Stuttgarter Mittelfeld um Angelo Stiller, Atakan Karazor, Chema Andrés und Nikolas Nartey ist Keitel weit ins Hintertreffen geraten. Vielmehr macht es für ihn Sinn, sich die Namen der Augsburger Profis Robin Fellhauer, Mahmut Kücüksahin, Han-Noah Massengo, Elvis Rexhbecaj und Arne Maier genauer einzuprägen. Denn nach Informationen unserer Redaktion laufen die Drähte zwischen der Fuggerstadt und Bad Cannstatt heiß. Der FC Augsburg will Keitel. Und der soll nicht abgeneigt sein, die Verhandlungen laufen. Ob es zu einem Verkauf oder nur zu einem Wechsel auf Leihbasis kommen wird, ist ebenfalls offen. Keitels Vertrag in Stuttgart läuft bis Juni 2028.