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DEU, DEL, 1.EBL, Eisbaeren vs. Loewen Frankfurt, / 02.01.2026, Uber-Arena, Berlin, DEU, DEL, 1.EBL, Eisbaeren vs. Loewen Frankfurt, im Bild Yannick Veilleux Eisbaeren Berlin 38, MIRKO PANTKOWSKI Loewen Frankfurt 30 *** DEU, DEL, 1 EBL, Eisbaeren vs Loewen Frankfurt, 02 01 2026, Uber Arena, Berlin, DEU, DEL, 1 EBL, Eisbaeren vs Loewen Frankfurt, in the picture Yannick Veilleux Eisbaeren Berlin 38 , MIRKO PANTKOWSKI Loewen Frankfurt 30 nordphotoxGmbHx/xEngler nph00076Schwer zu überwinden: Löwen-Torwart Mirko Pantkowski ist in Berlin da, wenn er gebraucht wird. © Imago/nordphoto Gmbh / Engler/IMAGO/Nordphoto

Die Löwen Frankfurt gewinnen 3:2 beim Meister der DEL. Torwart Mirko Pantkowski hält den verdienten Überraschungssieg fest.

Noch einmal musste Mirko Pantkowski seine Schlägerhand in die Höhe schnellen lassen. Dann war der letzte Puck abgewehrt – und der an diesem Freitagabend überragende Torwart der Löwen Frankfurt konnte seine beiden Arme nach oben heben, zum Jubel über einen überraschenden Coup nach einer reifen Leistung. Bei den Eisbären Berlin, in der ersten Klasse des deutschen Eishockeys Meister der vergangenen beiden Jahre, gewannen die trotzdem weiter auf dem vorletzten Tabellenplatz geführten Gäste mit 3:2 (0:1, 2:0, 1:1), verdient, zum gelungenen Start ins neue Jahr, in das man den Aufwärtstrend aus dem alten mitgenommen hat.

„Das war ein Sieg des Willens. Die Jungs haben richtig hart gearbeitet“, lobte Headcoach Tom Pokel bei Magenta-Sport. „Das Teamfeeling ist stark, wir haben einen guten Lauf aufgebaut.“ Was umso wichtiger war, als die Kellerkonkurrenz ebenfalls punktete: Schlusslicht Dresden sensationell 5:2 in Mannheim, so aber weiter 13 Punkte zurück, der punktgleiche Tabellenzwölfte Iserlohn 4:3 gegen Nürnberg.

In Berlin ließen sich die Löwen auch von einem schwächeren Start und einer frühen Eisbären-Führung durch Matej Leden (3.) nicht verunsichern. Stattdessen übernahmen sie bei der Branchengröße aus der Bundeshauptstadt ab dem Ende des ersten Drittels zunehmend das Kommando, zogen den Eisbären durch entschlossene Abwehrarbeit den Zahn, griffen selbst mutig an, waren fortan schlicht die bessere Mannschaft – mit dem Ausgleich durch Maksim Matushkin (26.) und einem Powerplaytreffer von Daniel Pfaffengut (28.) als Lohn.

Berlin hingegen wurde nun kaum noch gefährlich, und wenn doch, war Pantkowski da, der erneut den Vorzug vor dem neuen Goalie Dustin Tokarski erhielt. Wobei Jake Hildebrand, der Frankfurter Aufstiegsheld von 2022 im Tor des Meisters, noch mehr gefordert war: Ohne seine Rettungstaten hätten die Löwen noch höher führen können. Plötzlich glichen die Eisbären doch aus, durch Liam Kirk (48.) nach einer umstrittenen Strafe für die Löwen. Die nach einem schönen Konter aber durch Jakob Lilja (50.) prompt wieder vorlegten – und bei einem weiteren Sieg am Sonntag (14 Uhr) daheim gegen Schwenningen sogar wieder etwas von den Play-offs träumen könnten. „Es ist wichtig“, hielt Pokel fest, „dass wir 2026 gut angefangen haben“.