Im Restaurant essen zu gehen, ist für viele Menschen spürbar teurer geworden. Die Preise sind in jüngster Vergangenheit immer weiter gestiegen. Und das führte und führt weiterhin dazu, dass Restaurantbesuche seltener werden.
Vor diesem Hintergrund hat die Bundesregierung beschlossen, die Mehrwertsteuer auf Speisen zum Vor-Ort-Verzehr ab dem 1. Januar 2026 dauerhaft auf 7 Prozent zu senken. Ziel ist es, die Gastronomie zu entlasten. Der reduzierte Steuersatz galt bereits während der Corona-Pandemie und war damals als langfristige Lösung angekündigt worden.
McDonald’s Deutschland reagiert mit einer Senkung der unverbindlichen Preisempfehlung bei ein paar Menüs. Der Fastfood-Riese senkt eigenen Angaben zufolge die Preise ab sofort für Happy Meal, drei McSmart Menüs sowie das Big Mac McMenü. Die Preisreduzierungen sollen teils mehr als 15 Prozent betragen.
McDonalds nennt es „bemerkenswert“
Die Senkung gelte für alle Verkaufskanäle – also für den Verzehr im Restaurant ebenso wie für To-Go-Bestellungen und den McDrive. Das ist laut Angaben des Unternehmens insofern bemerkenswert, als für Speisen zum Mitnehmen bereits zuvor der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent gegolten hat. Die Anpassung betrifft damit auch Bereiche, in denen sich steuerlich nichts ändert.
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Die Maßnahme steht im Kontext einer weiterhin angespannten Lage in der Gastronomie. Viele Betriebe, überwiegend kleine und mittelständische Unternehmen, kämpfen seit Jahren mit steigenden Kosten. Teurere Rohwaren, höhere Energiepreise sowie wachsende Personal- und Sozialkosten belasten die Kalkulation. Gleichzeitig können diese Mehrkosten nur begrenzt an die Gäste weitergegeben werden. Die Folge sind rückläufige Restaurantbesuche.
Von dieser Entwicklung sind auch die mehr als 200 Franchise-Nehmer von McDonald’s Deutschland betroffen. Als großer Akteur der Branche reagiert das Unternehmen auf die steuerliche Entlastung mit einer Anpassung der Preisempfehlungen.
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