Ibrahim Maza (20) ist beim Afrika-Cup endgültig angekommen und bekommt jetzt Lob von höchster Stelle.
Der Mittelfeldspieler von Bayer Leverkusen brillierte am Mittwoch beim 3:1-Sieg Algeriens gegen Äquatorialguinea und wurde zum Spieler des Spiels. Mit einer butterweichen Vorlage zum 2:0 für Farès Chaïbi und einem technisch feinen Kopfballtreffer zum 3:0, nach herrlichem Zusammenspiel mit Anis Hadj-Moussa, stahl Maza den etablierten Stars einmal mehr die Show. Schon in den vorherigen Spielen hatte er auf sich aufmerksam gemacht – jetzt ist er nicht mehr zu übersehen.

Samir Nasri (38/hier 31) im Jahr 2019 bei West Ham
Foto: REUTERS
Frankreich-Ikone Nasri schwärmt von Algeriens Maza
Kein Wunder also, dass Canal+-Experte und Frankreich-Ikone Samir Nasri von Maza schwärmt. Bei X schreibt der ehemalige Offensiv-Zauberer: „Maza ist ernst zu nehmen, wirklich ein Topspieler.“
Eine Einschätzung, die wohl auch Algeriens Nationaltrainer Vladimir Petkovic teilt. Zweites Startelfspiel, zweite Gala – Maza hat sich seinen Platz erkämpft. Und es scheint, als sei das erst der Anfang.
Denn der ehemalige Hertha-Youngster, der im Sommer für 12 Millionen Euro zu Leverkusen wechselte, steht nicht nur im Fokus der Fennecs. Laut der spanischen Mundo Deportivo waren am Mittwoch Scouts des FC Barcelona im Stadion. Offenbar gezielt, um Maza in Aktion zu sehen.
Sie wurden nicht enttäuscht. Der Marktwert des Deutsch-Algeriers ist laut Transfermarkt bereits auf 25 Millionen Euro gestiegen. Ein rasanter Aufstieg, der aus Mazas Sicht im Achtelfinale gegen DR Kongo (Di, 17 Uhr) genauso weitergehen kann.
Der Afrika-Cup findet dieses Jahr in Marokko statt – zum zweiten Mal seit 1988. Gespielt wird bis zum 18. Januar in sechs Städten und neun Stadien. Insgesamt treten 24 Nationen an, verteilt auf sechs Vierergruppen. Die jeweils ersten beiden sowie die vier besten Gruppendritten schaffen den Sprung ins Achtelfinale. In Deutschland zeigt Sportdigital alle 52 Spiele live, das Finale aus Rabat wird zusätzlich kostenlos auf YouTube übertragen.