Die Polizei in Nordrhein-Westfalen zog eine vorläufige Bilanz der Silvesternacht 2025/2026: Weniger Einsätze und Angriffe auf Einsatzkräfte, jedoch tragische Vorfälle und zahlreiche Platzverweise prägten die Nacht. Innenminister Reul lobte die Einsatzkräfte und äußerte sich betroffen über Gewalt und Sachbeschädigungen.
Polizeieinsatz in der Silvesternacht 2025/2026 in Nordrhein-Westfalen
In der Silvesternacht vom 31. Dezember 2025 auf den 1. Januar 2026 sorgte die Polizei in Nordrhein-Westfalen mit einem umfangreichen Einsatz für Sicherheit und Ordnung. Insgesamt waren rund 7.500 Einsatzkräfte, darunter auch Kräfte der Bereitschaftspolizei, im Einsatz. Die Polizei registrierte 4.079 Einsätze, was einem Rückgang von etwa acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Durch die starke Präsenz der Einsatzkräfte konnten zahlreiche Auseinandersetzungen frühzeitig verhindert werden.
Innenminister Reul lobt Einsatzkräfte und äußert sich zu Vorfällen
Innenminister Herbert Reul betonte, dass die Polizei gut vorbereitet gewesen sei und viele Störer frühzeitig gestoppt habe. Er zeigte sich jedoch betroffen über Angriffe auf Einsatzkräfte und Sachbeschädigungen im öffentlichen Raum. Reul dankte den Einsatzkräften für ihren Einsatz und hob hervor, dass das Einsatzkonzept der Polizei eine schnelle Reaktion in allen Lagen ermöglicht habe.
Tragischer Vorfall in Bielefeld
In Bielefeld ereignete sich ein tragischer Vorfall, bei dem zwei junge Männer durch selbstgebaute Pyrotechnik ums Leben kamen. Innenminister Reul sprach den Angehörigen und Freunden der Verstorbenen sein Mitgefühl aus und bezeichnete die Todesfälle als sinnlos.
Statistische Bilanz der Silvesternacht
Die vorläufige Bilanz der Polizei zeigt, dass die Zahl der Angriffe auf Polizeikräfte im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen ist. Insgesamt wurden 30 Angriffe auf Polizisten registriert, neun weniger als im Vorjahr. Dabei wurden 22 Beamte leicht verletzt, fünf mehr als im Vorjahr. In 20 Fällen wurden Polizeikräfte aus einer Gruppe heraus mit Pyrotechnik angegriffen, was einen Rückgang um 63 Prozent im Vergleich zum Vorjahr darstellt.
Im Zusammenhang mit den Silvesterfeierlichkeiten wurden 1.396 Platzverweise erteilt, was einem Anstieg von 16 Prozent entspricht. Zudem wurden 154 Personen in Gewahrsam genommen, neun Prozent weniger als im Vorjahr. Sieben Personen wurden vorläufig festgenommen, im Vorjahr waren es 13. Die Zahl der angezeigten Körperverletzungsdelikte sank um 27 Prozent auf 263 Fälle, darunter 168 Fälle von gefährlicher Körperverletzung.
Die Zahlen basieren auf Auswertungen vom 31. Dezember 2025, 18 Uhr, bis zum 1. Januar 2026, 6 Uhr. Nachmeldungen und nachträglich erstattete Anzeigen könnten die Zahlen noch verändern.
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