Dramatische Szenen am Dienstagnachmittag (30. Dezember) in Düsseldorf. Wie die Polizei mittlerweile bestätigte, sind Schüsse auf ein Taxi gefallen.
Ein Mann (40) wurde dabei lebensgefährlich verletzt. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot zum Tatort geeilt, wie ein Polizeisprecher bestätigte. Nach dem unbekannten Täter wurde unter anderem mit einem Polizeihubschrauber gefahndet. Mittlerweile sind zahlreiche Details bekannt.
Schüsse auf Taxi in Düsseldorf
Gegen 14.40 Uhr stand das Telefon der Leitstelle Düsseldorf nicht mehr still. Zahlreiche Zeugen meldeten Schüsse im Stadtteil Pempelfort, wie ein Sprecher der Polizei Düsseldorf auf Nachfrage von DER WESTEN bestätigte.
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Demnach haben zwei Männer das Feuer auf ein Taxi eröffnet. Die beiden Täter waren laut Staatsanwaltschaft auf einer vielbefahrenen Straße aus einem Auto vor dem Taxi gestiegen und nach ihrer Schussabgabe mit demselben Wagen geflüchtet. Fotos vom Tatort zeigen Einschusslöcher in der Windschutzscheibe des Taxis. Die Beifahrerseite ist förmlich durchsiebt worden.
Schüsse auf Taxi in Düsseldorf. Foto: Justin Brosch
Fünf Kugeln trafen einen Mann auf dem Beifahrersitz, der bei dem offenbar gezielten Angriff lebensgefährliche Verletzungen erlitt. Ein Sprecher der Sprecher der Staatsanwaltschaft bestätigte Medienberichte, wonach es sich bei dem Opfer um den Neffen eines Mannes handele, der in den Niederlanden seit Jahren wegen diverser erheblicher Straftaten – unter anderem wegen Drogenhandels – in Haft sitzt.
Hubschrauber-Einsatz nach Schüssen
Die Polizei Düsseldorf jagte mit einem Großaufgebot zum Tatort an der Kaiserstraße. Bei der Fahndung nach dem oder den Schützen wurde unter anderem ein Polizeihubschrauber eingesetzt. Von den Tätern fehlte allerdings zunächst jede Spur. In dem Fahrzeug saßen noch zwei weitere Menschen. Einer von ihnen war nach den Schüssen geflohen. Auch nach ihm wird weiter gefahndet.
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Nach der erschreckenden Tat sind noch zahlreiche Fragen offen. Zu den Hintergründen machte eine eingerichtete Mordkommission noch keine weiteren Angaben. Das Opfer ist allerdings mittlerweile außer Lebensgefahr.