Die in Bonn ansässige Uno-Flüchtlingshilfe zieht eine ernüchternde Jahresbilanz. Demnach würden Flüchtlingskrisen immer weiter zunehmen.

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Weltweit spricht die Organisation von 117 Millionen Vertriebenen, insbesondere in der Demokratischen Republik Kongo, in Myanmar und in der Ukraine. Auch im Sudan ist die Lage dramatisch. Dort herrschen Gewalt und Vertreibung. Die existenzielle Versorgung ist zusammengebrochen. Hinzu kommen die weltweiten Kürzungen der Hilfsgelder für Geflüchtete. Die Organisation UNHCR rechnet vor, dass dieses Jahr knapp vier Milliarden US-Dollar für Flüchtlingshilfe fließen – ein Viertel weniger als noch im Jahr zuvor. Mark Ankerstein, der Nationale Direktor der UNO-Flüchtlingshilfe, sagt, das sei deutlich zu wenig und bedeute Hunger, fehlende medizinische Hilfe und verlorene Zukunftschancen für Millionen Menschen.