Wintereinbruch in Bremen
Schnee und Glätte sorgen für Unfälle – Polizei warnt
03.01.2026 – 09:18 UhrLesedauer: 1 Min.
Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Glätte und Schneeschauern (Symbolbild): Die Polizei rückt zu einigen Unfällen aus. (Quelle: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/dpa-bilder)
Schnee und Frost führten in der Nacht zum Samstag zu zahlreichen Verkehrsunfällen – auch in und um Bremen. Die Polizei appelliert an Autofahrer.
Schnee, Frost und Sturm haben in der Nacht zum Samstag in Niedersachsen und Bremen für gefährliche Straßenverhältnisse gesorgt. In vielen Regionen kam es zu glättebedingten Verkehrsunfällen, wie mehrere Leitstellen der Polizei mitteilten. Meist blieb es bei Blechschäden.
Die Polizeileitstelle Oldenburg zählte in ihrem Zuständigkeitsbereich 56 glättebedingte Verkehrsunfälle. Die meisten dieser Unfälle endeten mit Sachschäden.
Auf der A1 nahe Groß Ippener nahe Bremen rutschte ein Lastwagen und prallte gegen die Leitplanke. Die Autobahn war zeitweise voll gesperrt. Um 03.50 Uhr gaben die Behörden die Strecke wieder frei.
Auf der A29 bei Oldenburg kollidierte ein Autofahrer mit der Mittelschutzplanke. Laut Polizei Oldenburg setzte der Fahrer seine Fahrt fort. Die Beamten ermitteln nun wegen Unfallflucht.
Im Landkreis Schaumburg gerieten mehrere Fahrzeuge von der Fahrbahn. Die Polizei mahnt Verkehrsteilnehmer, ihre Geschwindigkeit den winterlichen Bedingungen anzupassen.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für die kommenden Tage vor verbreiteter Glätte, Schneeschauern und teils schweren Sturmböen. Laut DWD bleibt die Glättegefahr bestehen.
