Vielleicht kann Elon Musk ja aushelfen. Vielleicht hat er rein zufällig 28 Milliarden Euro übrig, mit denen sich ein Flug zum Mond finanzieren ließe. Caligula ist besessen von der Idee, will unbedingt den Weltraum bereisen, immer höher, weiter, schneller. Seine Gier und sein Größenwahn finden kein Ende. Er will zum Mond, und zwar um jeden Preis. Dafür riskiert er sämtliche Beziehungen, verliert allmählich den Bezug zur Realität – und nicht einmal Oli Kahns kluge Ratschläge können den jungen Mann aufhalten. Was als kleiner Tagtraum beginnt, verwandelt sich in eine rastlose Obsession: ein Sinnbild unserer Zeit, in der Selbstverwirklichung, Optimierungsdruck und Allmachtsfantasien ineinander übergehen.