Ein Feuer auf Fuerte Tiuna, Venezuelas größtem Militärkomplex, ist nach einer Reihe von Explosionen in Caracas am 3. Januar 2026 aus der Ferne zu sehen.

Über Venezuelas größtem Militärkomplex Fuerte Tiuna waren eine Reihe von Explosionen in der Hauptstadt Caracas zu ehen. Die Lage blieb zunächst unklar. (AFP / STR)

Die EU-Außenbeauftragte Kallas mahnte die Achtung des Völkerrechts an. Kommissionspräsidentin von der Leyen teilte mit, die EU stehe an der Seite der Menschen in Venezuela und unterstütze einen friedlichen, demokratischen Übergang. Im Auswärtigen Amt in Berlin berät der Krisenstab der Bundesregierung.

Der argentinische Präsident Milei begrüßte den US-Angriff und die Gefangennahme von Staatschef Maduro als einen „Sieg der Freiheit“. Brasiliens Präsident Lula da Silva sprach hingegen von einem Schritt zu einer Welt, „in der das Recht des Stärkeren herrsche“. UNO-Generalsekretär Guterres warnte, der US-Militäreinsatz in Venezuela könne Auswirkungen auf die gesamte Region haben. Dies sei ein „gefährlicher Präzedenzfall“, hieß es in einer Erklärung.

Russland verurteilte das Vorgehen der USA als „bewaffnete Aggression“, die nicht zu rechtfertigen sei. Der Iran sprach von einem klaren Verstoß gegen das Völkerrecht. Das mit Venezuela verbündete Kuba bezeichnete den Angriff als „Staatsterrorismus“ und forderte eine Reaktion der internationalen Gemeinschaft.

Diese Nachricht wurde am 03.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.