Fall 87: Für eine berufstätige Frau und ihre beiden schulpflichtigen Kinder wurden aus den Spendengeldern der „Aktion 72“ drei Deutschlandtickets finanziert. Sowohl die Arbeitsstelle der Frau als auch die Schulen waren vom Frauenhaus aus nicht fußläufig zu erreichen. Da die Frau kein eigenes Konto hatte, benötigte sie die finanzielle Unterstützung.
Fall 88: Das Café für trauernde Menschen bietet strukturierte Hilfestellungen zur Selbsthilfe, unterstützt bei den ersten Schritten, sich wieder selbst wahrzunehmen, mit der Umgebung in Kontakt zu treten, die eigene Trauer anzunehmen und damit wieder in den Alltag zu kommen. So wie der 56-jährigen Frau S.: „Ich habe wieder Kraft gewonnen, etwas mit anderen zu unternehmen. Ihr habt mir so viel Kraft und Mut gegeben!“ Das Angebot wird von der „Aktion 72“ unterstützt.
Fall 89: Manche kommen wegen des sozialen Miteinanders in die Suppenküche. Geld wäre eigentlich genug da und so werfen sie auch immer wieder einen kleinen Obolus in die Spendenkasse oder haben vielleicht sogar einen Dauerauftrag eingerichtet. Freunde kann man sich nicht kaufen, sagt man. „Aber Einsamkeit ist etwas Furchtbares“, sagt ein Mann. In der Suppenküche finden Menschen neben „Suppe satt“ auch Gleichgesinnte, Ansprache, ein freundliches Wort, die Möglichkeit, sich auszutauschen, die Zeitung zu lesen und zu spielen. Die Einrichtung wird von der „Aktion 72“ unterstützt.
Fall 90: Das Kinderheim St. Annastift nutzt Spendengelder aus der „Aktion 72“, um mit allen Kindern gemeinsame Tagesausflüge, etwa in Freizeitparks, zu ermöglichen. Die Gelder decken Eintritt, Fahrtkosten und Verpflegung ab. Dadurch können alle Kinder teilnehmen, unabhängig von ihrer finanziellen Situation. Solche Ausflüge schaffen starke Gemeinschaftserlebnisse, fördern Mut, Selbstvertrauen und bieten dringend nötige Abwechslung vom Alltag. Auch das Angebot der Freizeitpädagogik wird über Spenden finanziert. Damit werden Materialien, Fahrten und spezielle Projekte bezahlt, die den Kindern abwechslungsreiche Erlebnisse ermöglichen. Aber auch für kleinere Ausflüge wie einen Schwimmbadbesuch oder Zooeintritt werden Spendengelder verwendet.
Fall 91: Nach einem mehrmonatigen Rückfall in die Alkoholsucht wandte sich eine Frau an die Suchtberatungsstelle im Haus der Diakonie. Gemeinsam mit ihr wurde der Antrag auf Langzeitentwöhnung gestellt. Damit kann die Frau wieder ein gesünderes und stabileres Leben zurückkehren. Ihr kleiner Hund begleitet die Frau dabei in die Maßnahme. Mit Mitteln der „Aktion 72“ konnten die erforderlichen Impfungen sowie der Klinikaufenthalt für den Hund finanziert werden.
„Aktion 72“, Sparkasse Vorderpfalz,
IBAN DE 70 5455 0010 0000 0067 00.