Zugverspätungen werden auf einer Anzeigetafel angezeigt.

Stand: 03.01.2026 19:35 Uhr

Wegen des winterlichen Wetters mit Schneefall ist der Zugverkehr in Niedersachsen und Bremen eingeschränkt. Betroffen ist vor allem der Regionalverkehr, wie Deutsche Bahn und Metronom am Samstag mitteilten.

Von Metronom heißt es, angesichts des vielen Neuschnees stießen die Weichenheizungen zunehmend an ihre Grenzen. Der Schnee könne nicht vollständig abgetaut werden. In vielen Fällen gefriere er sofort wieder. Vereinzelt fallen laut Metronom Weichen und Signale aus.

Einschränkungen vor allem rund um Bremen

Die Deutsche Bahn (DB) meldet insbesondere massive Einschränkungen im Raum Bremen. Auf folgenden Linien müssen Fahrgäste laut DB mit verspäteten Zügen und teilweisen Ausfällen rechnen:

  • RE 1 Norddeich Mole – Bremen Hbf – Hannover Hbf
  • RE 8 Bremerhaven-Lehe – Hannover Hbf
  • RE 9 Osnabrück Hbf – Bremen Hbf – Bremerhaven-Lehe

Die Reisezeit könne sich um etwa eine Stunde verlängern, so die Bahn.

Nicht überall fahren noch Busse

Wie Metronom weiter mitteilte, fahren in mehreren Städten und Landkreisen zurzeit keine Busse, da dies bei den derzeitigen Straßenverhältnissen zu gefährlich sei. So haben etwa die Verkehrsbetriebe VWG in Oldenburg am Samstagmittag den Fahrbetrieb eingestellt.

Nach starkem Schneefall ist ein Linienbus im schleswig-holsteinischen Klein Nordende in einem Graben gelandet.

Neue Schneefälle und Eis behindern den Straßen- und Bahnverkehr im Norden. Die Frostphase soll länger anhalten. Enorme Schneelast drückt auf Bäume und Dächer.

Skilehrer stehen mit Wintersportlern auf einer Skipiste am Wurmberg.

Rechtzeitig vor dem Ferienende in Niedersachsen haben mehrere Lifte und Pisten geöffnet. Am Samstag waren die Parkplätze voll.

Ein entgleister Wagon wird mit einem Kran angehoben.

Schnelle Bergung in Elze: Spezialkräne haben die tonnenschweren Waggons eines Güterzugs wieder auf die Gleise gestellt.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 03.01.2026 | 16:00 Uhr