Wintereinbruch
DWD warnt vor Schnee und Glätte in Dresden
03.01.2026 – 14:50 UhrLesedauer: 1 Min.
Schnee in Dresden (Archivbild): Ein Sturmtief bringt winterliche Verhältnisse in die Landeshauptstadt. (Quelle: IMAGO/Foto: Sven Ellger/imago)
Ein Sturmtief über der Ostsee sorgt für Schnee und Frost in Sachsen und der Landeshauptstadt. Dabei kann es gefährlich glatt werden.
Ein Sturmtief über der Ostsee führt aktuell kalte Meeresluft nach Sachsen und Dresden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Glätte und Frost in der Landeshauptstadt. Besonders Autofahrer sollen ihre Fahrweise an die Witterungsverhältnisse anpassen.
Außerdem treten laut DWD zeitweise Windböen bis 60 km/h und Frost auf. Auf dem Fichtelberg treten bereits schwere Sturmböen bis 95 km/h auf.
Im Bergland herrscht derzeit leichter Dauerfrost zwischen 0 und -5 Grad. Von heute Abend bis Sonntagvormittag sinken die Temperaturen laut DWD auf Werte zwischen -1 und -4 Grad, im Bergland sogar bis -9 Grad.
In der Nacht zum Sonntag seien wiederholt Schnee- und Graupelschauer zu erwarten. Dabei könne sich streckenweise eine dünne Schneedecke zwischen 1 und 5 Zentimetern bilden. Durch Anstau am Erzgebirge und Zittauer Gebirge seien Neuschneemengen bis 10 Zentimeter möglich. In höheren Lagen müsse mit Schneeverwehungen gerechnet werden.
Der Wetterdienst warnt zudem vor Glättegefahr durch Überfrieren von Restfeuchte. Am Sonntag sei mit einem schwächeren Wind zu rechnen, nur in höheren Lagen träten dann noch Windböen auf. Die Schneeschauerneigung bleibe jedoch erhöht.
