Je nach Ausgang der Transferverhandlungen könnte es für den Innenverteidiger des FC wohl neue Konkurrenz geben – die Rückkehr in den Kader nach seiner Genesung würde dann sicherlich erschwert. Noch ist der 27-Jährige von einem Einsatz ohnehin weit entfernt. Joel Schmied bleibt vorerst nur die Zuschauerrolle beim 1. FC Köln.
Joel Schmied schaut beim Trainings seiner Teamkollegen zu
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come-on-fc.com berichtet täglich aus dem Trainingslager in Spanien
So hatten sich Lukas Kwasniok und Joel Schmied ihre Zusammenkunft in Spanien vor einigen Wochen sicherlich nicht vorgestellt. Während der Trainer des 1. FC Köln seine Mannschaft am Samstag auf dem Trainingsgelände in La Nucia vorantrieb, saß Schmied nur wenige Meter entfernt und schaute sich die Einheit in Ruhe an. Wie berichtet ist der Innenverteidiger zwar mit der Mannschaft ins Trainingslager an der Costa Blanca gereist, ins Training einsteigen wird der Schweizer aber in Spanien sicher nicht. Im Gegenteil: Schmied absolviert sein Reha-Training in der Nähe des Teams und wird auch nach der Rückkehr ans Geißbockheim noch nicht sofort zur Verfügung stehen. Die Begegnungen gegen den 1. FC Heidenheim (9. Januar, 15.30 Uhr) und gegen den FC Bayern München (14. Januar, 20.30 Uhr) sind kein Thema, auch das Heimspiel gegen Mainz kommt wahrscheinlich noch zu früh.
Und dann dürfte es spannend werden, wie sich der Innenverteidiger wieder zurück in die Stammelf kämpfen kann. Denn der FC sucht bekanntlich nach weiteren Abwehrspielern für die letzte Reihe. Paradoxerweise auch aufgrund der Verletzung des Schweizers. „Dass wir im hinteren Bereich, gerade aufgrund der Verletzungen, einfach einen gewissen Bedarf haben, steht außer Frage“, sagte Kwasniok am Freitag. „Joel Schmied wird leider noch ein bisschen brauchen. Da war wohl der Wunsch Vater des Gedanken, dass er hier vollumfänglich mit trainieren kann.“ Dem Vernehmen nach sollen sich die Kölner mit mindestens einem Spieler grundsätzlich auch einig sein. Doch der abgebende Verein stellt sich bislang wohl quer. Angesichts der aktuellen Personaldecke kommt wohl aber nur eine Soforthilfe in Betracht.
Zwar baute Kwasniok am Freitag schon vor und erklärte, man würde auch „gewappnet“ sein, sollte es keine Verstärkung geben, nur wenn ein weiterer erfahrener Innenverteidiger kommt, wird Schmied sich erst einmal harter Konkurrenz ausgesetzt sehen. Denn mit Rav van den Berg steht ab dem Mainz-Duell der Königstransfer des vergangenen Sommers ebenfalls wieder zur Verfügung.