Dieser Sturz hat bei unseren Nachbarn für große Betroffenheit gesorgt!

Nachdem Katharina Liensberger (28) am Freitag im Training zur Vorbereitung auf den Weltcup in Kranjska Gora (Slowenien) zu Fall gekommen war, herrscht jetzt bittere Gewissheit: Die Österreicherin wird die Olympischen Winterspiele in Cortina d’Ampezzo (6. bis 22. Februar) verpassen. Liensberger ist bereits operiert worden und fällt mit Schienbeinkopf-Fraktur sowie Meniskus- und Innenbandriss für den Rest der Saison aus.

Liensberger wird die Olympischen Spiele verpassen

Liensberger wird die Olympischen Spiele verpassen

Foto: IMAGO/Beautiful Sports

Karriere von Katharina Liensberger in Gefahr

Offenbar geht es für die Technik-Spezialistin sogar um die Fortsetzung ihrer Karriere. ÖSV-Sportdirektor Mario Stecher (48) in einer Verbandsmitteilung: „Wir hoffen einfach und wünschen natürlich auch alles Gute, dass das so schnell wie möglich heilt. Dass es irgendwann dann auch wieder funktioniert zum Skifahren. Es ist wirklich eine schwere Verletzung, muss man einmal dazusagen.“

Dabei sei der Sturzhergang laut Stecher alles andere als schlimm gewesen. „Es war ein Linksschwung, wo es nachher in eine Kompression gegangen ist, wo sie dann zusammengeklappt ist. Und beim Zusammenklappen hat es das Knie überstreckt. Damit ist dieser Schienbeinkopfbruch entstanden.“

Mehr zum Thema

Teamkollegin Julia Scheib (28), die in Kranjska Gora Zweite wurde: „Das will keiner sehen, aber es gehört leider dazu und zeigt auch, wie gefährlich unser Sport ist. Man kann harmlos wegrutschen und wir haben schon fast ’Waffen’ unter den Füßen angeschnallt.“

Für die Österreicher ist der Ausfall so kurz vor Beginn der Winterspiele extrem bitter. Denn Liensberger gilt trotz ihrer bisher durchwachsenen Saison (nur zwei Top-10-Ergebnisse) besonders bei Großereignissen immer als Medaillenkandidatin. Im Slalom wurde sie 2021 Weltmeisterin in Cortina. Ausgerechnet auf der Strecke, auf der jetzt auch olympische Medaillen vergeben werden.