Katrin Rieke. | Foto: Oberlandesgericht Braunschweig

03.01.2026, 15:45 Uhr

Region. Die vormalige Präsidentin des Landessozialgerichts Niedersachsen-Bremen Katrin Rieke ist zum 1. Januar 2026 zur Präsidentin des Oberlandesgerichts Braunschweig ernannt worden. Katrin Rieke tritt damit die Nachfolge des ehemaligen Präsidenten Wolfgang Scheibel an, der zum 31. Dezember 2025 in den Ruhestand verabschiedet wurde. Das berichtet das Oberlandesgericht Braunschweig in einer Pressemeldung.

„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe als Präsidentin des Oberlandesgerichts Braunschweig. Für mich persönlich ist damit die Rückkehr in die ordentliche Gerichtsbarkeit verbunden, dem Ursprung meiner richterlichen Tätigkeit. Es ist für mich jetzt von großer Bedeutung, die neuen Kolleginnen und Kollegen in diesem Bezirk kennenzulernen und die anstehenden Aufgaben gemeinsam verantwortungsvoll anzugehen“, betonte die neue Präsidentin des Oberlandesgerichts Katrin Rieke.

Beginn in Hannover

Katrin Rieke begann ihre Laufbahn in der niedersächsischen Justiz im Jahr 2000. Sie arbeitete als Richterin am Landgericht Hannover, war wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bundesgerichtshof, Richterin am Oberlandesgericht Celle, Vizepräsidentin des Landesjustizprüfungsamtes und Vorsitzende Richterin am Oberlandesgericht Celle.

Arbeit im Ministerium

Anschließend war sie im Niedersächsischen Justizministerium tätig, leitete die Abteilung I (Personal, Haushalt, Organisation) und zuletzt die Abteilung II (Zivilrecht, Öffentliches Recht). Seit September 2022 war sie Präsidentin des Landessozialgerichts in Celle.