Solingen/Remscheid. Der Bahnverkehr in Richtung Wuppertal und Köln soll nach einer Woche Pause wieder anrollen. Wie geplant, wird die Strecke ab Freitagabend, 21 Uhr, wieder freigegeben. Dies teilte ein Sprecher der Deutschen Bahn (DB) auf Anfrage unserer Redaktion mit.

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In den vergangenen sieben Tagen wurden im Auftrag der DB entlang der Bahnstrecke Köln-Solingen-Wuppertal-Hagen unter anderem Büsche und Sträucher zurückgeschnitten. Außerdem wurde der Untergrund der Strecke nach möglichen Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg abgesucht.

Dazu haben nach DB-Angaben Fachleute mit Spezialgeräten Löcher gebohrt. Diese Bohrungen seien nötig gewesen, um metallische Gegenstände wie Kampfmittel zu finden oder auszuschließen.

Diese Arbeiten seien abgeschlossen, erklärte der DB-Sprecher. Bedeutet: Ab dem Abend können die Fern- und Regionalzüge die Bahnhöfe von Solingen und Wuppertal wieder anfahren.

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Nächste Bahnsperrung ab Februar

Doch dies gilt nur für fünf Wochen. Denn die Arbeiten der vergangenen Wochen waren nur die Vorbereitung für die geplante Generalsanierung der Bahnstrecke.

Die läuft am Freitag, 6. Februar, ab 21 Uhr an. Sie ist für fünf Monate angesetzt.

Neue Gleise, modernere Bahnhöfe geplant

In dieser Zeit erneuert das Unternehmen DB-Infrago (Eigenschreibweise: DB InfraGO) zwischen Hagen, Bergischem Land und Rheinland mehr als 80 Kilometer Gleis, 28 Weichen sowie knapp 30 Kilometer der Oberleitung. Die DB spricht von einer Generalsanierung.

Die Teams bauen nach DB-Angaben zudem knapp vier Kilometer neue Schallschutzwände entlang der Strecke, jedoch nicht im Bereich der bergischen Großstädte.

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Darüber hinaus saniert DB-Infrago zwölf Bahnhöfe. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der barrierefreien Modernisierung und einer optisch attraktiveren Gestaltung der Stationen.

Dies sind die Folgen für den Zugverkehr

Hierfür wird die Bahnlinie zwischen Wuppertal, Solingen und Köln für fünf Monate erneut gesperrt. Zwischen Hagen und Wuppertal wird der Bahnverkehr stark eingeschränkt.

In dieser gesamten Zeit werden keine ICE- oder IC-Fernzüge die Bahnhöfe von Solingen und Wuppertal ansteuern. Sie fallen aus oder werden über das Ruhrgebiet und Düsseldorf umgeleitet.

Auch der Regionalverkehr wird betroffen sein. Die Züge der Regionalexpresslinie RE7 und der Regionalbahn RB48 fallen zwischen Wuppertal, Solingen und Köln komplett aus. Stattdessen werden Ersatzbusse eingesetzt.

Die S-Bahn S7 fährt von Solingen kommend nur bis Remscheid-Lüttringhausen. Von dort aus geht es ab dem 6. Februar in Richtung Wuppertal nur mit Bussen weiter.

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Bei der Generalsanierung werden laut DB viele Arbeiten entlang der Strecke gebündelt. Dadurch könne schneller gearbeitet werden.

Das Ziel sei, die Infrastruktur langfristig leistungsfähiger und deutlich weniger störanfällig zu machen. Eine DB-Sprecherin betont: „Der gesamte Abschnitt wird dadurch künftig wesentlich robuster, der Zugverkehr pünktlicher und zuverlässiger.“

ST