Nach Katastrophe in der Schweiz
Brandopfer aus Crans-Montana wird in Hannover behandelt
03.01.2026 – 14:33 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Rettungshubschrauber fliegt über der Notaufnahme der Medizinischen Hochschule Hannover (Symbolbild): Die MHH nimmt ein Brandopfer aus der Schweiz in Behandlung. (Quelle: Julian Stratenschulte/dpa/dpa-bilder)
Nach einem katastrophalen Brand mit zahlreichen Toten in der Schweiz werden Verletzte auch in Deutschland behandelt. Eine davon in Hannover.
Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) hat eine Patientin mit schwersten Brandverletzungen aus der Schweiz aufgenommen. Nach Informationen der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ handelt es sich um eine Frau, die bei der Brandkatastrophe in Crans-Montana verletzt wurde.
Eine Sprecherin der MHH erklärte: „Im konkreten Fall nehmen wir Patientinnen und Patienten auf.“ Sie betonte, die MHH stehe als Supramaximalversorgerin mit Trauma-Zentrum und Schwerstbrandverletztenbetten stets bei solchen Unglücken bereit.
Bei dem verheerenden Brand in einer Bar in Crans-Montana starben in der Silvesternacht 40 junge Menschen. Nach ersten Erkenntnissen sei Schaumstoff an der Decke durch das Abbrennen von funkensprühenden Partyfontänen in Brand geraten.
Aufgrund mangelnder Kapazitäten in der Schweiz verlegt man fast die Hälfte der 119 Schwerverletzten ins Ausland. Bis Sonntag sollen 50 Menschen zur Behandlung in Kliniken außerhalb der Schweiz gebracht werden.
Deutschland hat bereits Brandopfer aufgenommen und weitere Kapazitäten angeboten. Die MHH macht laut ihrer Sprecherin bei weniger als fünf Patienten keine personenbezogenen Angaben.
