Das kommende iOS-Update ermöglicht die Weitergabe von Gesundheitsalerts an Drittanbieter-Uhren und Android, was die korrekte Einrichtung des Medical ID noch wichtiger macht.
Mit neuen Schnittstellen zu Smartwatches und Android wird Apples Gesundheitsökosystem offener – und die korrekte Einrichtung des digitalen Notfallausweises zur Pflicht.
Das neue Jahr beginnt mit einem klaren Appell von Sicherheitsexperten an alle iPhone-Nutzer: Überprüfen Sie umgehend Ihren Medical ID (Notfallpass). Hintergrund sind tiefgreifende Änderungen in iOS 26.3, der nächsten Beta-Version des Betriebssystems, die für Ende Januar erwartet wird. Sie ebnet den Weg, damit lebenswichtige Gesundheitsalerts erstmals auch auf Smartwatches von Drittanbietern und bei einem Wechsel zu Android nicht verloren gehen.
Schnittstellen-Offensive: Notfall-Alerts für alle Wearables
Die Tech-Welt blickte am ersten Januarwochenende gespannt auf die Analyse der iOS 26.3 Beta. Während die stabile Version 26.2 seit Mitte Dezember auf den Geräten läuft, bringt das kommende Update eine kleine Revolution: Die Funktion „Notification Forwarding“ (Benachrichtigungs-Weiterleitung). Sie soll die Lücke zwischen iPhone und Wearables von Herstellern wie Garmin oder Samsung schließen.
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Konkret bedeutet das: Kritische Warnhinweise – etwa aus dem Notfallpass oder von Notfallkontakten – können künftig nahtlos auf nicht-Apple-Uhren gespiegelt werden. Für Rettungskräfte und Angehörige ein entscheidender Vorteil, unabhängig von der gewählten Hardware. Experten sehen darin eine direkte Folge des europäischen Digital Markets Act (DMA), der Tech-Giganten zu mehr Interoperabilität zwingt.
Doch diese neuen Möglichkeiten stehen und fallen mit einem Faktor: der Richtigkeit der hinterlegten Kerndaten im Nutzerprofil. „Die Software kann nur so gut sein wie die Information, die sie erhält“, betont ein Digital-Sicherheitsberater. Mit der flächendeckenden Einführung der „Liquid Glass“-Oberfläche in iOS 26 hat sich der Weg zu diesen Einstellungen verändert – eine Überprüfung zum Jahresauftakt ist daher dringend empfohlen.
Der Notfallpass im „Liquid Glass“-Labyrinth finden
Das visuelle Groß-Update von iOS 26 Ende 2025 hat auch die Health-App grundlegend umgestaltet. Das neue „Liquid Glass“-Design mit seinen transparenten Schichten und Lichteffekten priorisiert tägliche Trends vor rohen Daten. Für manche Nutzer hat sich dabei der Zugang zum Notfallpass verschoben.
Die lebenswichtige Funktion, die Rettungssanitätern von gesperrtem Bildschirm aus Zugriff auf Allergien, Blutgruppe und Kontakte gibt, ist nun stärker in den Profil-Einstellungen integriert. Sicherheitsexperten warnen: Das aufgeräumte Layout darf nicht von der Funktionalität ablenken. Die wichtigste Einstellung bleibt der Schalter „Beim Sperrbildschirm anzeigen“. Ist er nicht aktiv, bleibt der digitale Notfallausweis unsichtbar.
So richten Sie den Medical ID in iOS 26 korrekt ein
- Profil öffnen: Tippen Sie in der neuen Health-App auf Ihr Profilbild (oder Memoji) rechts oben.
- Medical ID wählen: Wählen Sie „Medical ID“ aus dem Menü. Bei Erstnutzung startet ein Einrichtungs-Assistent.
- Kritische Daten erfassen: Neben Grunddaten sollten 2026 auch konkrete Medikamentendosierungen und der Organspenderstatus hinterlegt werden – die neue Oberfläche zeigt sie prominenter an.
- Notfallkontakte festlegen: Benennen Sie spezifische Kontakte (z.B. „Ehepartner“, „Eltern“). Die Beta-Version deutet an, dass diese bald verbesserte Benachrichtigungen auf verschiedenen Geräteplattformen erhalten könnten.
- Sichtbarkeit prüfen: Stellen Sie sicher, dass der Schalter „Beim Sperrbildschirm anzeigen“ grün leuchtet.
Zudem können Nutzer nun den Status ihrer Satellitenverbindung für Notrufe – ein Feature, das Ende 2025 massiv ausgebaut wurde – direkt von der Notfallpass-Vorschau aus prüfen.
Die Android-Falle: Datenportabilität mit Risiko
Eine überraschende Entdeckung machten Tech-Portale am 2. Januar: Im Code von iOS 26.3 verbirgt sich ein neues „Auf Android übertragen“-System. Es soll den Plattformwechsel vereinfachen, wohl auch aufgrund regulatorischen Drucks.
Doch was nach Bequemlichkeit klingt, hat eine Schattenseite. Bei einem Betriebssystemwechsel gehen oft lokal gespeicherte Notfalldaten verloren. Der Medical ID wird aus Datenschutzgründen auf dem Gerät gespeichert und wird nicht automatisch in die Safety-App von Google übertragen. Die klare Empfehlung lautet daher: Selbst wenn das iPhone nur Zweitgerät ist – der Notfallpass muss dort separat eingerichtet und aktuell gehalten werden.
Ausblick: KI und automatische Notfall-Erkennung
Für die letzte Januarwoche 2026 ist die öffentliche Freigabe von iOS 26.3 geplant. Neben den bereits bekannten Funktionen kursieren Gerüchte über einen KI-gestützten „Health+“-Abodienst. Dieser könnte Echtzeit-Coaching und automatische Notfallauslöser basierend auf biometrischen Anomalien bieten.
Bis dahin gilt: Die beste Technik nützt nichts ohne korrekt gepflegte Daten. Die Kombination aus neuem Design und erweiterten Schnittstellen macht den digitalen Notfallausweis mächtiger – und notwendiger – denn je. Eine kurze Überprüfung könnte im Ernstfall lebensrettend sein.
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