Dresden. Vier neue Spieler stehen bereit, der neue Sport-Geschäftsführer Sören Gonther ist im Amt und auch und die Koffer sind gepackt – es kann an diesem Sonnabend losgehen: Zweitliga-Schlusslicht Dynamo Dresden hebt um 9.15 Uhr vom Flughafen Dresden-Klotzsche in Richtung Antalya ab. Flug XQ299 von Sunexpress wird nach gut drei Stunden Flugzeit am Nachmittag um 14.20 Uhr Ortszeit am Airport in Antalya erwartet, von wo es für das Team nur noch ein Katzensprung nach Lara ist, wo die Mannschaft bis zum 11. Januar am Mittelmeer für das Unternehmen Klassenerhalt schwitzen wird.
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54 Personen umfasst der Dynamo-Tross
Mit im Flugzeug sitzen insgesamt 53 Personen, die direkt zu Dynamo gehören: darunter 25 Feldspieler und vier Torhüter. Neben Stammkeeper Tim Schreiber und Ersatzmann Daniel Mesenhöler dürfen die jungen Torleute Maximus Fritzsche (17) und Janis Schrumpf (18) aus dem eigenen Nachwuchs mit in die Türkei reisen und wertvolle Erfahrungen im Training mit der Profimannschaft sammeln. Beide kamen in dieser Saison in der U19 zum Einsatz.

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Mit dabei sind natürlich auch die vier Neuzugänge Jason Ceka (Mittelfeld), Robert Wagner (Mittelfeld), Thomas Keller (Abwehr) und Jonas Sterner (Abwehr/Mittelfeld). Sie wurden allesamt bis Saisonende ausgeliehen, sollen sich im Camp in Lara schnell ins Team integrieren, den Konkurrenzkampf anheizen und Dynamo in der Rückrunde besser machen. Am leichtesten ins Team finden dürfte Sterner, denn schließlich gehörte der Norddeutsche im Januar 2025 schon zu jenem Kader, der damals in Lara Schwung für eine erfolgreiche Rückrunde holte, die im Mai mit dem Aufstieg in die 2. Liga einen tollen Abschluss fand.
Verletzte Profis kämpfen um den Anschluss
Mit Dynamo trainieren dürfen im Schatten des Taurusgebirges auch die lange verletzten Tony Menzel, Sascha Risch und Jan-Hendrik Marx. Nicht mit von der Partie sind nur Lennart Grill (Reha nach Patellasehnenriss) und Jakob Zickler, der wegen einer Grippe passen muss. Aljaz Casar ist indes kein Dynamo-Profi mehr, er wechselte nach Weihnachten zum MSV Duisburg.

Betreut werden die mitgereisten Dresdner Profis nicht nur von den Trainern, sondern auch von Physiotherapeuten, dem Zeugwart, der Geschäftsführung, dem Fanbeauftragten und dem Medienteam, das vor Ort die Termine mit den mitreisenden Medienvertretern koordiniert und auf den vereinseigenen Kanälen vom Geschehen am Mittelmeer berichten wird.
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Trainiert wird wie im Januar 2024 im Never Give Up Football Center, das sich unweit des Teamhotels befindet. Wohnen werden die Dresdner Profis aber nicht wieder im Hotel Concorde, sondern im nahen Fame Residence Lara & Spa. Verantwortliche und Mannschaft kennen sich mit den Gegebenheiten im Großen und Ganzen also gut aus, können sofort loslegen, wenn der Tross in Anatolien eingetroffen ist. Vom Wetter her sind für die nächsten Tage meist Wolken und mitunter Schauer angesagt, die Sonne soll sich bei Temperaturen bis zu 17, 18 Grad aber auch ab und an zeigen.
DNN