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Eine langjährige Schlagershow wurde Anfang des Jahres zum letzten Mal ausgestrahlt. Der Abschied von ihrem Publikum war für die Moderatorin emotional.

Leipzig – Am Freitagabend (2. Januar) endete im MDR ein Kapitel: Nach acht Jahren wurde „Die Schlagerhitparade“ zum letzten Mal ausgestrahlt. Nicht nur für viele langjährige Fans der Musiksendung ein trauriger Moment. Auch Moderatorin Christin Stark (36) fiel der Abschied sichtlich schwer.

Sängerin und Moderatorin Christin Stark.Schlagersängerin und Moderatorin Christin Stark. (Archivfoto) © Berlinfoto/Imago

Seit Christin Stark, die ihr Kind in einer Patchwork-Großfamilie aufzieht, „Die Schlagerhitparade“ 2023 von Bernhard Brink (73) übernommen hatte, hatte sie diese mit viel Herzblut präsentiert. Daher war es wenig überraschend, dass es kein einfacher Moment für die Ehefrau von Matthias Reim (68) war, sich zum letzten Mal in der Sendung von ihren Zuschauern zu verabschieden. In diesem denkwürdigen Moment hatte sie nochmals ihren Vorgänger Bernhard Brink an ihrer Seite sowie Schlagerstar Vincent Gross (29).

TV-Aus der „Schlagerhitparade“: Schwerer Abschied für Christin Stark

„Ich wusste, das jetzt wird ein schwieriger Moment“, begann die Moderatorin ihre Verabschiedung, während im Studio das Wort „Dankeschön“ angezeigt wurde. Sie bedankte sich nochmals bei Bernhard Brink, dass sie in dessen Fußstapfen treten durfte, und versprach dann dem Publikum, dass sie weiterhin Musik machen würden. „Sie wissen ja, niemals geht man so ganz“, sagte Christin Stark traurig, während sie immer wieder mit den Tränen kämpfte.

Auch auf Instagram teilte die Moderatorin letzte Bilder aus der Show und ein paar Erinnerungen. In den Kommentaren drücken die Fans ihr Bedauern über deren Ende aus. „Bin traurig, wünsche dir alles Gute für die nächsten Projekte“, schreibt jemand. Ein anderer postet: „Werde die Sendung und Dich sehr vermissen.“

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Das Absetzen der „Schlagerhitparade“ hatte der MDR schlager.de gegenüber im vergangenen Jahr folgendermaßen begründet: „Wie alle modernen Medienhäuser entwickelt auch der MDR sein publizistisches Angebotsportfolio kontinuierlich im Sinne des Publikums weiter. Denn die Interessen und Bedürfnisse in der Mediennutzung verändern sich rasant, bekanntermaßen steigt die Nutzung digitaler Formate stetig. Darauf hat sich natürlich auch der MDR mit seinen Produktionen eingestellt.“ Dennoch hofft der Sender, seine Zuschauer auch von anderen Angeboten überzeugen zu können. Teilt auch Florian Silbereisens Silvestershow das gleiche Schicksal? Verwendete Quellen: MDR („Die Schlagerhitparade“ vom 2. Januar), Instagram/christin_stark, schlager.de