Freiburg (Baden-Württemberg) — Das Märchen „Der Wolf und die sieben jungen Geißlein“ haben die Gebrüder Grimm erstmals 1812 veröffentlicht. 214 Jahre später ist es die Vorlage für den heutigen „Tatort“ „Das jüngste Geißlein“, der passenderweise im finsteren Schwarzwald spielt.
Im letzten Fall „Der Reini“ (2025) verlor Kommissar Friedemann Berg (Hans-Jochen Wagner, 57) nicht nur seinen Bruder, zugleich kam auch das düstere Geheimnis um den Tod seines Vaters ans Licht. Er wurde vom Dienst suspendiert und das ohnehin belastete Verhältnis zu Kollegin Franziska Tobler (Eva Löbau, 53) hat dadurch weiteren Schaden genommen.

Franziska Tobler (Eva Löbau, 53) ist irritiert, weil der suspendierte Friedemann Berg (Hans-Jochen Wagner) am Tatort erscheint und dort die kleine Hanna gefunden
Foto: SWR/Benoît Linder
Wird das Grimm-Märchen jetzt Realität?
Im heutigen „Tatort“ (4. Januar, 20:15 Uhr im Ersten) „Das jüngste Geißlein“ geht es ähnlich düster weiter: Mit psychologischen Abgründen, bedrückenden Bildern aus dem verschneiten Schwarzwald und ausgeprägten Horrorelementen übertrifft er seinen Vorgänger.

Eliza (Hanna Heckt) weigert sich, mit Franziska Tobler (Eva Löbau) zu sprechen
Foto: SWR/Benoît Linder
Der Fall: Die Dorf-Bäckerin bittet den suspendierten Berg, nach ihrer Verkäuferin zu schauen, weil die nicht zur Arbeit erschienen ist. Deren Haus am Waldrand wirkt verlassen. Berg hört Kinderschluchzen, findet im Kasten der Standuhr versteckt die verstörte Eliza – mit der Märchen-Kassette von den sieben Geißlein. Wiederholt sich Grimms Märchen in der Realität?
Elizas Mutter ist verschwunden. Der tote Stiefvater schwimmt gut verpackt in einem See. Nur mit Außer-Dienst-Berg will das Mädchen reden.
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