Die gute Nachricht für den Deutschen Handballbund (DHB) zuerst. Kreisläufer Justus Fischer (22) von der TSV Hannover-Burgdorf aus der Daikin Handball-Bundesliga ist fit für die Vorbereitung auf die Europameisterschaft in Dänemark, Norwegen und Schweden (15. Januar bis 1. Februar).
Die alarmierende Botschaft geht hingegen an Fischers aktuellen Arbeitgeber, an den er ohne Ausstiegs- oder Ablöseklausel bis zum 30. Juni 2027 gebunden ist.

Foto: BILD
Kiel und Magdeburg wollen Handball-Nationalspieler
Nach einer Magnetresonanztomografie (MRT) bekam Fischer grünes Ärztelicht, der Muskelfaserriss im linken Oberschenkel ist auskuriert. Der Rechtshänder kann beim Vorbereitungsstart am Sonntag mit dabei sein, erstes Training ab 16.30 Uhr in der Halle der alten IGS in Burgdorf.
Im Hintergrund ist ein Wechselpoker um Fischer entbrannt. Fast alle deutschen Spitzenklubs haben ihn auf dem Zettel, nach Informationen von SPORT BILD hat „Fischi“ für sich zwei klare Favoriten identifiziert: den THW Kiel und den SC Magdeburg! Der TSV Hannover-Burgdorf soll Fischer das auch bereits mitgeteilt haben.
Für einen Wechsel schon im kommenden Sommer müsste der aufnehmende Klub eine hohe Ablöse hinlegen, eine erste Schmerzgrenze soll Hannover-Burgdorf bei rund 700.000 Euro austariert haben. Ab Sommer 2027 wäre Fischer ablösefrei.
Ab Sommer 2026 würde der Kreisläufer mit einem neuen Trainer bei den Niedersachsen arbeiten. Der Spanier Juan Carlos Pastor (57) löst spätestens am 1. Juli den ehemaligen Bundestrainer Christian Prokop (47) ab. Fischer und Pastor hatten bereits einen ersten Vorstellungstermin, über den der Kreisläufer erzählt: „Wir haben uns unterhalten, wie er meine Rolle so sieht, wo er meine Schwächen sieht. Es war mehr ein individuelles Gespräch. Er ist sehr präzise und detailverliebt. Ich glaube, das wird uns nochmal enorm helfen.“ Diese Aussage klingt eher nach einem Wechsel im Sommer 2027.
Übel-Alarm in der Bundesliga: Handball-Star übergibt sich auf dem Spielfeld
Quelle: BILD / Dyn27.10.2025