Er ist schon lange unzufrieden, will den Klub wechseln – doch jetzt macht der Leih-Profi von Bayern München ernst. Daniel Peretz, bei Leihklub Hamburger SV auf die Bank gewandert, will sich wegstreiken.

Im Sommer verlieh ihn der FC Bayern München an den HSV für Spielpraxis. Doch dann entschied sich Trainer Merlin Polzin – für viele und vor allem Peretz überraschend – für Aufstiegskeeper Daniel Heuer Fernandes. Dem FCB-Torwart bleibt seither nur die Bank. Die Unzufriedenheit wächst und wächst – jetzt folgt der Knall.

Bayern-Profi will Leih-Abbruch erzwingen

Schon kurz nach der Torwart-Entscheidung dachte Peretz an eine Blitz-Flucht. Stattdessen nahm er die Situation an, setzte sich murrend auf die Bank und wollte sich über das Training ins Tor kämpfen. Ohne Erfolg bislang. Im Winter pocht er nun auf einen Abbruch der Leihe, hat mit dem FC Southampton einen Interessenten (hier mehr dazu) an der Hand und will unbedingt wechseln.

+++ Zeitpunkt gekommen: Müssen Bayern München und Eberl zittern? +++

Dafür greift er nun offenbar zum Äußersten. Wie die „Sport Bild“ berichtet, tauchte der 25-Jährige erst nicht beim Trainingsauftakt der Wintervorbereitung auf. Der offizielle Grund: Probleme mit dem Flieger. Doch auch nach seinem Rückflug denkt Peretz nun offenbar nicht daran, ins Teamtraining zurückzukehren.

Peretz tritt in den Trainingsstreik

Stattdessen will er sich wegstreiken. Er habe Trainer Polzin und den HSV-Bossen erklärt, dass er sich nicht in der Lage fühle, mit der Mannschaft auf dem Platz zu stehen. Er trainiert stattdessen alleine im Kraftraum.

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Für Daniel Peretz ist der Leihwechsel von Bayern München zum Hamburger SV gefloppt. Der Wunsch eines Abbruchs: verständlich. Sein Weg der Eskalation dürfte aber auch bei den FCB-Bossen mit hochgezogenen Augenbrauen vernommen werden.