„Fack ju Göhte“ steht auf Rang fünf der erfolgreichsten deutschen Filme seit 1968. Solltet ihr den Spaß mit Elyas M’Barek tatsächlich noch nicht kennen oder ihn einfach mal wieder sehen wollen, habt ihr heute zur Primetime die Chance dazu im Free-TV.

Fack ju Göhte“ läuft am heutigen 4. Januar 2026 um 20.15 Uhr auf Sat.1. Alternativ könnt ihr den FSK-12-Titel aktuell im Rahmen der Flatrate-Programme von RTL+* und Netflix streamen. Zudem ist er als Blu-ray, DVD und kostenpflichtiges Video-on-Demand zu haben:

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Falls ihr Amazon-Prime-Kund*in sein solltet, könnt ihr den Film dort übrigens ebenfalls ohne Aufpreis streamen*. Dazu müsst ihr euch lediglich für den siebentägigen Gratis-Test des RTL+-Channels anmelden. Sofern ihr nicht wieder stornieren wollt, werden nach dem Probezeitraum 12,99 Euro pro Monat fällig.

Ein unwiderstehlicher Mix

Türkisch für Anfänger“, die Leinwandadaption ihrer erfolgreichen TV-Serie gleichen Namens, war mit fast 2,4 Millionen Kinobesuchern 2012 schon ein Riesenhit. Was Regisseur/Drehbuchautor Bora Dagtekin und seinem Hauptdarsteller Elyas M’Barek im Folgejahr mit „Fack ju Göhte“ gelingen sollte, konnte dennoch wohl niemand ahnen. Nach nicht einmal zwei Wochen hatte der Film „Türkisch für Anfänger“ bereits locker überholt. Letztlich hängte er hierzulande sogar sämtliche Hollywood-Blockbuster des Jahres problemlos ab – darunter „Der Hobbit: Smaugs Einöde“, „Die Eiskönigin“, „Django Unchained“ und „Die Tribute von Panem – Catching Fire“. Bis Ende 2015 wurden sagenhafte 7.384.008 Tickets gelöst.

„Wie konnte das passieren?“, fragt sich der eine oder die andere Uneingeweihte nun sicher. Antworten darauf liefert unter anderem unsere starke 4 von 5 möglichen Sternen vergebende FILMSTARTS-Kritik. Im Fazit wird der Film als „frech-witzige Komödie mit Lachern im Minutentakt, einer Prise Gefühl und glänzenden Darstellern“ bezeichnet. Dagtekin zeigte hier keine Scheu vor groben Scherzen, hemmungsloser Überzeichnung und politischer Unkorrektheit. Aber auch davor, im richtigen Moment ein wenig Romantik, etwas Rührung oder ganz viel Warmherzigkeit einzustreuen, schreckte er nicht zurück – ein Mix, der ihm nahezu perfekt gelang und dem man sich einfach nicht widersetzen kann. Dagtekins ausgelassener Schulschwank ist eine Dekade später noch immer enorm unterhaltsam und führte zu zwei auf ähnlich kolossale Weise abräumenden Sequels plus dem erst 2024 veröffentlichten Spin-off-Hit „Chantal im Märchenland“.

Fack ju Göhte“ machte Elyas M’Barek als mit pädagogisch fragwürdigen Methoden arbeitender Aushilfslehrer zum Superstar. Und auch die Karrieren der seine Schüler*innen gebenden Jella Haase („Berlin Alexanderplatz“) und Max von der Groeben („Bibi & Tina 1-4“) hoben richtig ab. Zudem waren bewährte Miminnen wie Karoline Herfurth („Wunderschön“), Katja Riemann („Der bewegte Mann“), Uschi Glas („Zur Sache, Schätzchen“) und Jana Pallaske aus „Was nützt die Liebe in Gedanken“ dabei, die sicht- und fühlbar viel Freude an ihren Auftritten hatten.

Darum geht es bei „Fack ju Göhte“

Kleinganove Zeki Müller (Elyas M’Barek) kommt endlich aus dem Knast und will sich nun die vor seiner Verhaftung verbuddelte Beute seines letzten Coups holen. Dummerweise steht exakt an diesem Ort jetzt die neue Turnhalle der Goethe-Gesamtschule. Kurzerhand bewirbt er sich an der Schule als Hausmeister.

Alles, was die Direktorin Gerster (Katja Riemann) aktuell verzweifelt sucht, ist aber ein Aushilfslehrer. Zeki zeigt sich flexibel und lässt sich trotz seiner eigenen, allenfalls rudimentären Schulbildung als neuer Pädagoge für Deutsch und Sport anheuern. Die dafür nötigen Papiere ergaunert er sich, indem er sich an die zwar idealistische, aber hoffnungslos überforderte Referendarin Lisi Schnabelstedt (Karoline Herfurth) heranmacht.

Während er nachts heimlich einen Tunnel zur Turnhalle gräbt, unterrichtet er nun tagsüber. Mit seiner hemdsärmeligen, nie um einen Spruch verlegenen Art bekommt Zeki dabei sogar die im Kollegium gefürchtete Problemklasse 10b in den Griff. Für ihn selbst überraschend findet er im Lauf der Zeit sogar durchaus Gefallen am Lehrerdasein (sowie auch an Lisi). Doch dann fliegt seine Tarnung auf …

Ab dem 8. Januar 2026 gibt es alle drei „Fack ju Göhte“-Filme dann auch ganz regulär im Flatrate-Programm von Amazon Prime Video. Was sonst noch in diesem Monat alles neu zum Streaming Service kommt, haben wir im folgenden Artikel für euch zusammengefasst:

Neu auf Amazon Prime Video im Januar 2026: Ein Superstar-Action-Duo, ein Kriegsfilm und Spiele eröffnen das neue Jahr

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Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.