11:40 Uhr | Nach schweren russischen Angriffen: Selenskyj fordert mehr Unterstützung für Ukraine

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach schweren russischen Angriffen die Verbündeten zu mehr Unterstützung für das Land aufgerufen. „Stabilität und Vorhersehbarkeit der Hilfe für die Ukraine sind das, was Moskau wirklich zur Diplomatie bewegen kann. Wir zählen auf weitere Verteidigungshilfe“, schrieb Selenskyj auf Telegram. Im Laufe der vergangenen Woche habe Russland mehr als 1.070 Gleitbomben, fast 1.000 Drohnen und 6 Raketen gegen die Ukraine eingesetzt. (Quelle: dpa)

10:19 Uhr | Toter nach ukrainischem Drohnenangriff

Der Gouverneur ​der russischen Grenzregion Belgorod hat einen ukrainischen Drohnenangriff gemeldet, bei ‍dem ein Mann getötet wurde. Zudem seien eine Frau und ein vierjähriges Kind verletzt worden, teilte Wjatscheslaw Gladkow weiter mit. Die Feuerwehr habe ‌einen Brand ​gelöscht, der nach dem Angriff ein Auto ‌erfasst habe. Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, es seien in ​der Nacht 90 ukrainische Drohnen und am Sonntagmorgen 42 weitere Drohnen abgeschossen worden. Drei von ihnen seien Richtung Moskau unterwegs gewesen. (Quelle: Reuters)

09:45 Uhr | Analyse: Russische Armee erzielte 2025 größere Geländegewinne

Laut einer Datenanalyse des US-Instituts für Kriegsstudien (ISW) hat die russische Armee 2025 so große Geländegewinne erzielt wie seit dem ersten Kriegsjahr nicht mehr. Die russische Armee eroberte demnach mehr als 5.600 Quadratkilometer Land, etwas weniger als ein Prozent des ukrainischen Territoriums. Das sind mehr Geländegewinne als in den beiden Vorjahren zusammengenommen, aber deutlich weniger als die 60.000 Quadratkilometer im ersten Kriegsjahr 2022. (Quelle: AFP)

00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 3. Januar 2026

Während Russland den US-amerikanischen Angriff auf Venezuela als „bewaffnete Aggression“ verurteilte, hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj den Angriff als wegweisend gelobt. Vor Journalisten deutete er an, dass die USA mit dem russischen Präsidenten ebenso verfahren sollten wie mit gestürzten Nicolás Maduro in Venezuela.