Der Kubikmeter wird also weiter 1,46 Euro kosten. Ebenso unverändert bleiben die Bereitstellungsgebühren. Die WGS versorgt rund 60.000 Menschen. Sie ist zuständig für 13 Gemeinden: Jockgrim, Hatzenbühl, Neupotz, Rheinzabern, Wörth, Maximiliansau, Rülzheim, Hördt, Kuhardt, Leimersheim, Bellheim, Knittelsheim und Ottersheim.
Deutlich teurer werden hingegen der Bau und die Erneuerung von Anschlüssen. Eine Nachkalkulation ergab, dass der Pauschalpreis für die Neuherstellung einer Anschlussleitung um 200 auf 1200 Euro angehoben werden müsse, so Verbandsdirektor Norman Drieß. Die Gründe: tariflich bedingte Steigerungen der Mitarbeitergehälter sowie massive Kostensteigerungen. Für die Erneuerung von Anschlussleitungen beträgt der neue Pauschalsatz 2300 Euro brutto. Er hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr um 450 Euro erhöht.
Wasserverbrauch 2025 zurückgegangen
Der Wasserverbrauch ist 2025 wetterbedingt um 78.000 Kubikmeter zurückgegangen. Der aktuelle Pro-Kopf-Verbrauch pro Person betrage 118 Liter am Tag, so Verbandsdirektor Drieß. Auffallend: 2025 wurde in den
13 Gemeinden der Südgruppe kaum gebaut, es wurden nur 36 neue Hausanschlüsse erstellt. Dafür müsse immer mehr saniert werden. Etwa ein Drittel des rund 350 Kilometer langen Rohrnetzes sei älter als 60 Jahre, weshalb weiter in die Erneuerung investiert werden soll, so Drieß.
Abgeschlossen sind die Arbeiten an der Verbundleitung nach Germersheim. Sie könne nach Fertigstellung des Pumpwerks im Frühjahr 2026 in Betrieb gehen, so Drieß. Eine Notwasserleitung zwischen Ottersheim und Offenbach konnte ebenfalls erfolgreich eingerichtet werden. Das Verbundleitungsnetz mit benachbarten Versorgern solle weiter ausgebaut werden.