Leipzig und Halle kümmern sich um Brandopfer
Auch das Leipziger Klinikum St. Georg und das hallesche Klinikum Bergmannstrost in Halle hatten Kapazitäten zur Behandlung der Brand-Opfer angeboten.
Entgegen früherer Angaben ist bisher jedoch kein Patient nach Leipzig verlegt worden. Wie die Pressesprecherin des Krankenhauses, Manuela Powollik, MDR SACHSEN am Samstag sagte, war eine verletzte Person nicht stabil genug für den Transport. Im Laufe des Tages war ein anderer Patient erwartet worden, auch dieser ist aber offenbar nicht verlegt worden.
Im Brandverletztenzentrum des Klinikums Bergmannstrost im benachbarten Halle wurde ein Brandopfer aufgenommen, ein weiteres war nach MDR-Informationen erwartet worden.
Insgesamt 40 der Verletzten sollen außerhalb der Schweiz in Europa behandelt werden.
Vorwiegend junge Opfer
In der Silvesternacht waren bei dem Brand in einer Bar mit Hunderten zumeist jungen Feierenden nach Behördenangaben 40 Menschen ums Leben gekommen, 119 weitere wurden verletzt. Rund 80 von ihnen sollen sich Berichten zufolge in kritischem Zustand befinden. Die meisten Schwerletzten sind zwischen 16 und 26 Jahren alt.