Felix Loch im Eiskanal

Stand: 04.01.2026 12:48 Uhr

Für Felix Loch beginnt das neue Jahr so, wie das alte aufgehört hat – mit einem Sieg. Auch auf der schwierigen Bahn in Sigulda war der Routinier nicht zu schlagen.

Rodel-Rekordweltmeister Felix Loch hat seinen überraschenden Erfolgslauf fortgesetzt und seine Führung im Gesamtweltcup eindrucksvoll ausgebaut. Der 36-Jährige gewann zum Start in das Olympiajahr auch auf der kniffligen Bahn im lettischen Sigulda und untermauerte mit dem dritten Weltcupsieg im vierten Saisonrennen seinen Favoritenstatus für die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo (6. bis 22. Februar).

Loch setzte sich nach Bestzeiten in beiden Läufen vor dem Österreicher Jonas Müller (+0,081 Sekunden) und Weltmeister Max Langenhan (+0,099) durch. „In Sigulda zu gewinnen, da bin ich immer mega happy. Die Vorbereitung zahlt sich auf jeden Fall aus. So kann es weitergehen“, sagte der langjährige Dominator Loch, der im Gesamtweltcup nun 16 Zähler vor Müller und 36 vor Langenhan liegt.

Loch baut Vorsorung im zweiten Lauf aus

Loch, der in dieser Saison bereits in Winterberg und Lake Placid triumphiert hatte und den Schwung mit ins neue Jahr nahm, lag nach dem ersten Lauf am Samstag knappe 19 Tausendstel vor dem Österreicher Nico Gleirscher in Führung – und baute diesen Vorsprung durch einen fehlerfreien zweiten Lauf noch weiter aus.

Rund einen Monat vor seinen fünften Olympischen Spielen präsentiert sich Loch, Goldmedaillengewinner von 2010 und 2024, in Bestform. Timon Grancagnolo (+0,925) landete auf Rang neun, David Nößler (+1,061) wurde Elfter.