KULTUR


Mitte Dezember ist Margarete Jahrmann mit dem Österreichischen Kunstpreis ausgezeichnet worden. Die Medienkünstlerin wuchs in Pinkafeld auf und ist seit 2021 Professorin an der Universität für angewandte Kunst in Wien.

04.01.2026 16.24

Online seit heute, 16.24 Uhr

Experimentelle Psychologie und moderne Technologien werden von Margarete Jahrmann genutzt, um die Wirkung von Spielen zu erforschen. „Ich glaube, ich bin in dem Sinn immer sehr verspielt gewesen, dass ich unerwartet Dinge gerne verbinde“, so Jahrmann.

Ihre Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet und international ausgestellt. Die in Pinkafeld aufgewachsene Künstlerin arbeitete lange im Ausland. Unter anderem am MIT in Boston und an der Universität Zürich. Aktuell lehrt sie in Wien und leitet die Abteilung „Experimental Game Cultures“. Dort werde „das Spiel mit dem Spiel“ gelehrt.

Kunst und soziales Verhalten kombinieren

Das Wichtigste an ihrer Arbeit sei, demokratiepolitische Verzerrungen zu verhindern. Mit der künstlerischen Arbeit müsse man eine Form finden, wie man sich untereinander gesellschaftlich-sozial verhalte.

In ihren neuesten Installationen wie „Robosy“ beschäftigte sich Jahrmann mit künstlicher Intelligenz. „Die KI kritisch zu hinterfragen, das ist das Wesentliche für mich und vor allem, was macht sie mit uns und unserem Denken“, so Jahrmann.