Immer höhere Schäden

Rund 550 Fälle in Wolfsburg und Braunschweig: Vandalismus an Schulen kostet Städte Tausende Euro

Eingeschlagene Scheiben, verdreckte Toilettenräume und zerstörte Spielgeräte – an den Schulen in Wolfsburg, Braunschweig und Salzgitter kommt es immer wieder zu großen Schäden. Die Kosten dafür sind oft hoch.

Wolfsburg/Braunschweig. Im normalen Schulalltag gehen regelmäßig Dinge kaputt. Doch manchmal steckt mehr als nur ein Versehen dahinter, nämlich wenn mutwillig Einrichtungen und Gegenstände zerstört werden. Dann wird es oft richtig teuer.

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Allein die Stadt Wolfsburg hat im Jahr 2025 insgesamt rund 250 Fälle von Vandalismus an ihren Schulen registriert. Dabei ging es um Einbrüche, Brandschäden, zerstörte Scheiben, Verschmutzung mit Fäkalien und zerstörte Spielgeräte und Toilettenanlagen. Im Schnitt sei dabei jeweils ein Schaden von rund 10.000 Euro entstanden, erklärt die Stadt.

Mehr als 300 Fälle in Braunschweig: Reparaturen kosten rund 236.000 Euro

In Braunschweig wurde im Jahr 2024 in etwa 300 Fällen das Schuleigentum beschädigt. Die Reparatur der Schäden kostete rund 236.000 Euro. Der Stadt zufolge beobachtet man in den vergangenen Jahren zwar weniger Fälle von Vandalismus, doch diese werden immer teurer. Schäden an Fenstern, Scheiben oder Brandschutztüren häufen sich in letzter Zeit. Deren Reparatur koste viel Geld, hieß es.

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In Salzgitter verzeichnen die Verantwortlichen fast jeden Tag mutwillige Beschädigungen an oder in den Schulgebäuden. In den vergangenen Jahren hat die Stadt jeweils rund 60.000 Euro für die Reparatur- und Reinigungsarbeiten bezahlt. Besonders die Verschmutzung von Toilettenräumen habe in den vergangenen Jahren zugenommen. So werde etwa immer häufiger in die Toilettenbürstenhalter uriniert, wie ein Sprecher der Stadt sagte.

AZ/WAZ