Das Finale von „Stranger Things“ beendete die Hawkins-Saga, ließ aber ein großes Mysterium offen: den Aktenkoffer. Doch wie die Serienschöpfer Matt und Ross Duffer nun bestätigt haben, soll das Rätsel noch gelöst werden – und zwar in einem kommenden Spin-off.
In dieser Woche fand „Stranger Things“ nach fast zehn Jahren mit einem emotionalen Finale auf Netflix seinen krönenden Abschluss. Doch obwohl der große Showdown die Hawkins-Saga beendet, blieben nicht alle Fragen beantwortet – mancher Handlungsstrang wurde bewusst der Interpretation der Fans überlassen.
Besonders im Fokus der Diskussionen: ein mysteriöses Objekt, das erst im Serienfinale auftauchte und die Community vor ein großes Rätsel stellt. Doch das soll nicht so bleiben. Wie die Showrunner Matt und Ross Duffer nun in einem aktuellen Interview verrieten, wird das wohl größte verbleibende Mysterium des „Stranger Things“-Finales noch aufgelöst. Die Antwort soll nämlich in einem neuen Spin-off folgen, das hiermit auch offiziell bestätigt wurde.
Die Duffers bestätigen: Der Aktenkoffer ist „Spin-off-Material“
Die Rede ist dabei natürlich vom rätselhaften Aktenkoffer und dem darin enthaltenen Stein: Im Finale der Hauptserie sah man in einem Flashback, wie der junge Henry Creel einen verletzten Wissenschaftler in einem Minenschacht tötet und dessen Aktenkoffer an sich nimmt. Darin befand sich ein seltsamer, leuchtender Stein, dessen Partikel Henry seine Kräfte verliehen und ihn letztlich mit dem Mind Flayer verbanden.
Doch im Gespräch mit Variety reagiert Matt Duffer auf die Frage, was genau es mit dem mysteriösen Objekt auf sich hat, zunächst zögerlich: „Ich werde mich hier vage halten, Kate, denn ich würde sagen, das ist – darf ich das sagen, Ross? Es ist einfach schwer, es nicht zu sagen.“
Als die Interviewerin nachhakte, ob das Thema für ein mögliches Spin-off reserviert sei, gab Duffer schließlich nach: „Spin-off-Material, ja. Du hast uns festgenagelt. So nervig. Ich möchte das aber erklären, nur weil die Erwartungen der Leute oft in bestimmte Richtungen gehen: Das Spin-off wird darauf eingehen und es erklären, und ihr werdet es verstehen.“
Ableger wird ein kompletter Neuanfang: Neue Charaktere, neue Welt
Wer jedoch hofft, im Spin-off mehr über Elfie, Mike oder den bekannten Mind Flayer zu erfahren, wird wohl enttäuscht. Die Duffer-Brüder betonten, dass sie einen klaren Schnitt machen wollen. Das Projekt wird eine „völlig andere Mythologie“ verfolgen und keine bekannten Gesichter zurückbringen.
„Es ist also keine tiefgehende Untersuchung des Mind Flayers oder so etwas in der Art“, stellte Matt Duffer klar. „Es ist sehr unverbraucht und sehr neu, aber ja, es wird einige der noch losen Fäden beantworten, die noch übrig sind.“
Weitere Details zum Spin-off verrieten die Serienschöpfer zwar nicht, doch die Arbeit wird bereits am morgigen Montag fortgesetzt. Und dass die Duffers so schnell ins „Upside Down“-Universum zurückkehren, hat einen einfachen Grund: Der kreative Prozess ist für sie der schönste Teil ihrer Arbeit.
„Du verstehst das nicht. Mein Lieblingsteil an der Serie ist die Arbeit daran. Es ist nicht die Veröffentlichung – das ist einfach nur stressig, egal wie es läuft […] Ich mag den kreativen Teil. Ich mag es, Dinge zu erschaffen. Wir freuen uns also wirklich sehr, und es ist extrem spannend, mit einem unbeschriebenen Blatt zu arbeiten: komplett neue Charaktere, neue Stadt, neue Welt, neue Mythologie.“
Ein Release-Termin für das Spin-off-Projekt steht zwar noch aus, doch da die Entwicklung bereits auf Hochtouren läuft, könnten erste konkrete Infos noch im Laufe dieses Jahres folgen. Zudem steht 2026 auch die neue Animationsserie „Stranger Things: Tales from ’85“ an, welche die bekannten Figuren zurückbringt und zeitlich zwischen Staffel 3 und 4 der Hauptserie ansetzen wird.
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